Freier Blick auf die Alpen

Der Karl-Schrem-Bau ist Geschichte

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Datum: 8. Januar. Nahezu Stein für Stein wird der Karl-Schrem-Bau rückgebaut. Hier kann man es live mitverfolgen.
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Datum: 10. Januar. Vollkommen eingeschneit - aber ein kleiner Fortschritt ist zu erkennen.
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Datum: 11. Januar. Endlich ein bisschen blauer Himmel!
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... und sogar Sonne!
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... bis es wieder schneit. Aber schon wieder ist ein Stück weg.
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Leider ist die Webkamera seit mehreren Tagen kaputt. Deshalb gibt es nur ein Nachtfoto - das letzte, bevor die Kamera ihren Dienst aufgegeben hat. Zu viel Schneegestöber?
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Datum: 24. Januar 2019: Endlich ist die Kamera auf dem Papierbach-Gelände wieder intakt! Und der Abbuch um ein gutes Stück fortgeschritten.
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...und auch heute mit Blau und Sonne!

Landsberg –  Es ging noch schneller als erwartet: Hatte sich die Planung der Abrisszeit bereits zuvor um eine Woche auf den 24. Februar verkürzt,  ist schon heute kein Stückchen Schrem-Bau mehr am Papierbach zu sehen. Der Abbruch der Fundamente und der Keller erfolge allerdings erst mit der Herstellung der Baugrube für den dann wieder neu aufzubauenden 'Karl-Schrem-Bau Nummer 2', sagt ehret + klein. Wer weiterhin bei den Bauarbeiten zuschauen möchte, muss sich nicht auf die Baustelle begeben: Hier kann man die Arbeiten online mitverfolgen.

Ziel des nachfolgenden Wiederaufbaus mit gleichbleibender Kubatur sei, das „historische Gebäude mit seiner Anmutung (Lisenen-Architektur) und seinem Charakter (Industrielofts mit hohen Decken) neu zu errichten“, so der Bauherr ehret + klein. So könnten auch die Wohn- und Arbeitsbedürfnisse zukünftiger Nutzer gemäß aktuellen Brandschutz- und Energiestandards und mit entsprechendem Schallschutz berücksichtigt werden.

Die im städtebaulichen Vertrag geregelte Prüfung, ob der Bau erhalten werden könnte, ergab in Hinblick auf Tragwerk, Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz und Energie, dass ein Erhalt „im Sinne einer zukunftsweisenden Entwicklung des Areals nicht möglich ist“, so der Bauherr. Der langsame Rückbau, die Altlastenentsorgung und die weitere Planung für den Wiederaufbau des Karl-Schrem-Baus erfolgten „in enger Abstimmung mit den städtischen Gremien und den zuständigen Kollegen in der Stadtverwaltung und den Fachbehörden des Landratsamts“. Dabei würden die Vorgaben des Bebauungsplanes und des städtebaulichen Vertrages vollumfänglich eingehalten.

Das Abbruchmaterial besteht aus Beton, Ziegel und Metall und wurde teilweise direkt vor Ort recycelt. Insgesamt waren rund 800 LKW-Fuhren à 15 Kubikmeter nötig, um den Schutt abzutransportieren.

Das Gebäude sei vor dem Abbruch entkernt und schadstoffsaniert worden. Bereits letztes Jahr wurden Fremdstoffe wie Holz, Kunststoffe oder Glas entfernt, die teilweise noch vor Ort unter Folien lagern, um daraus Proben entnehmen zu können. Komplett entsorgt und abtransportiert habe man auch bereits alles asbesthaltige Material.

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