Charmanter Heimat-Krimi

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Auf eine etwas tollpatschige Art und Weise ermitteln die Kommissare in der Heimat-Krimikomödie „Leberkäs und Leichenstarre“.

Landsberg – Filmpremiere: Die charmante Heimat-Krimikomödie „Leberkäs und Leichenstarre“, made in Bayerisch-Schwaben, feiert Premiere in der Sonntagsmatinee am 21. Juni um 11 Uhr im Olympia-Filmtheater. Der Regisseur und die beiden Hauptdarsteller kommen persönlich zu einem Filmgespräch nach Landsberg. Der KREISBOTE verlost für dieses Event 3x2 Freikarten.

Dinkelscherben. Notarzt- und Polizeiaufgebot, Leichenobduktion, Tankstellenüberfall, Explosionen. Dann der Schauplatz Hochzeitsfeier: Ein Kommissar als Bräutigam hebt seiner Zukünftigen stolz den Schleier vom Gesicht – doch bei ihrem Anblick entfährt ihm ein gellender Schrei. Der Trailer endet und der Zuschauer verharrt in gespannter Erwartung auf die Kino-Premiere des Films. Den kauzigen Kommissar Jürgen Bachmeier spielt Bestseller-Autor Jürgen Sprenzinger, seinen Kollegen mimt Martin Spengler. 

Neben den beiden Hauptakteuren haben die Jungfilmer von mocean movies eine etwa 200-köpfige Filmcrew für „Leberkäs und Leichenstarre“ engagiert. Die ehrenamtlichen Schauspieler sind vorwiegend Laien. Auch Prominente stellen ihr Schauspieltalent unter Beweis: So etwa der jetzige Stadtpfarrer von Aichach, Herbert Gugler. Während der Dreharbeiten an „Leberkäs und Leichenstarre“ in Dinkelscherben war Gugler Pfarrer in der dortigen Gemeinde und sprang dann gleich als Filmpfarrer für die Beerdigung des Mordopfers ein. Dieser fand in der St. Anna Kirche Dinkelscherben statt, als die Jungfilmer rund 100 Statisten in Trauerkleidung in der Kirche versammelten. 

In 32 Drehtagen entstanden so innerhalb von vier Jahren zugleich spannende und lustige Szenen. „Es geht um die Ermordung eines Grafen“, erzählt Richter. Der 25-Jährige hat sich das Drehbuch ausgedacht. „Die Kriminalkommissare ermitteln auf eine etwas tollpatschige Weise, die nicht unbedingt zum Ermittlungserfolg beiträgt, aber die Zuschauer zum Lachen bringt.“ Ausgefallene Schauplätze wie das edle Schloss Haldenwang bei Günzburg, eine waschechte Gefängniszelle der Polizeistation Zusmarshausen, ein explodierendes Firmengelände in Wörleschwang und eine Pathologie, die im Schlachthaus einer Metzgerei gedreht wurde, runden den Charme dieser bayerisch-schwäbischen Independent-Produktion ab. 

So wie geplant wurde das Drehbuch nicht umgesetzt: „Man könnte sagen, es wurde total improvisiert!“ Oft änderte Richter am Vorabend vom Dreh noch einmal die Dialoge. Auch viel Situationskomik ist dabei. Und nach etwa der Hälfte der Dreharbeiten schrieb der junge Filmemacher sogar einen Großteil des Drehbuchs um. „Das war selbst wie eine Art knifflige Ermittlungsarbeit, wie man Neues mit bereits Gedrehtem kombiniert!“ 

Inzwischen hat sich der Filmetüftler mit der mocean movies Medienproduktion selbstständig gemacht. Aus den Einnahmen seiner gewerblichen Aufträge finanzierte er unter anderem Filmausrüstung wie einen neun Meter langen Kamerakran. Nun kommt der kultverdächtige Streifen nach Landsberg: Am kommenden Sonntag um 11 Uhr im Olympia-Filmtheater. Neben Regisseur Richter werden jeweils auch die beiden Hauptdarsteller vor Ort sein, um von den Dreharbeiten zu berichten und stehen für Fotos und Autogramme zur Verfügung. 

Der KREISBOTE verlost für dieses Event 3x2 Freikarten. Wer gewinnen will, sollte ab sofort bis Freitag, 19. Juni unsere Hotline 01378-26020503 (50 Cent pro Anruf aus dem dt. Festnetz-Mobilfunkpreis ggf. abweichend) anrufen und das Lösungswort „Leberkäs“ nennen. Die Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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