GAL-Kandidat fürs Kauferinger Bürgermeisteramt

Andreas Keller setzt auf Transparenz

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Andreas Keller will als Bürgermeister die Marktgemeinde weiter voran bringen. Dazu hat der GAL-Kandidat ein umfangreiches Programm entwickelt.

Kaufering – Andreas Keller hat die erste Hürde genommen. Die Mitglieder der Kauferinger GAL bestätigten vergangene Woche den 51-jährigen Bauingenieur im Sportzentrum bei nur einer Gegenstimme als Kandidat für den Posten des Bürgermeisters. Die Wahl findet am 4. März 2018 statt. Keller tritt damit gegen Gabriele Uitz (CSU) und Thomas Salzberger (SPD) an. Weitere Kandidaten sind bisher nicht bekannt. Die UBV hatte bekanntgegeben, dass sie keinen eigenen Kandidaten aufstellen werde.

Keller geht mit vielen Vorschusslorbeeren ins Rennen um den Bürgermeisterposten. Uttings grüner Bürgermeister Josef Lutzenberger lobt ihn über den grünen Klee. „Andy ist der richtige Kandidat und ich traue ihm zu, Bürgermeister zu sein“. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass Gemeindeoberhaupt kein leichter Job sei. „Du bist der richtige Typ dafür, du hast Beharrlichkeit und Geduld“. Gabriele Triebel, die für die Grünen ein Landtagsmandat anstrebt, ergänzte: „Es kommt viel Arbeit auf Dich zu, du wirst an deine Grenzen kommen, aber du schaffst das.“

Andreas Keller stellte nach den aufmunternden Worten den Parteikollegen sein Programm vor, das er als gewählter Bür­ger­meister umsetzen würde. Ein zentraler Punkt, so Keller, sei die Erstellung eines Ortsentwicklungsplanes. Man habe aus den vielen widersprüchlichen Diskussionen und Beschlüssen der letzten Jahre erkennen können, dass eine klare Richtschnur für Entscheidungen fehle.

„Wie können wir den Standort für das neue Feuerwehrhaus festlegen oder die Bebauung in den Neubaugebieten planen, ohne vorher überlegt zu haben, wie die Entwicklung in ganz Kaufering weiter verlaufen soll?“ Keller betonte, der Ort verändere sich durch Strukturwandel und Zuzug. Ferner änderten sich die Ansprüche der Bewohner. Um diesen Wandel begegnen zu können, benötige Kaufering ein Gesamtkonzept für Wohnen, Grünflächen, Infrastruktur und Gewerbe.

Ausführlich ging Keller auf die grünen Kernthemen Energie, Natur und Verkehr ein. Das preisgekrönte Kauferinger Energiekonzept will Keller fortschreiben. „Ich will, dass sich Kaufering seiner Mitverantwortung für den Klimawandel stellt.“ Leider habe die Fernwärmeanlage, die ein maßgeblicher Bestandteil des Energiekonzeptes ist, einen zu hohen Reparatur- und Wartungsbedarf. Keller kündigte eine schonungslose Überprüfung der gesamten Biomasseanlage an. Ziel sei es, einen ökologisch und wirtschaftlich sinnvollen Zukunftsplan zu entwickeln. Mit den Nachbargemeinden will Keller bei Wasser, Abwasser und Strom enger zusammenarbeiten. „Ich sehe hier Potential, die Versorgung zu sichern und die Kosten zu senken“.

Der 51-jährige Bauingenieur hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Ortsbild zu verschönern, das Ortsklima und die Lebensqualität zu verbessern. Aber ebenso wichtig sei, den Flächenfraß zu verhindern. Keller ging auch auf das Verkehrskonzept ein. Die festgelegten Ziele wolle er weiter vorantreiben. Vor allem den Radverkehr könne er durch gezielte Verbesserungen des entsprechenden Wegenetzes stärken.

Effizient gestalten

Ein Hauptaugenmerk will Keller der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum widmen. Aber auch andere Themenbereich sollen nicht zu kurz kommen, versprach der Bürgermeisterkandidat. Dazu gehörten der Ausbau des Schulstandortes ebenso wie generationsübergreifende Wohnformen für Senioren. Nicht zu vergessen sei die Erhaltung bestehender und die Förderung neuer Arbeitsplätze.

Keller versprach eine transparente Politik unter seiner Leitung als Bürgermeister. Verwaltungsabläufe müssten effizient gestaltet werden.

Siegfried Spörer

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