Volksfest-to-go mit Hürden

Kaufering: Verregneter Volksfest-Start

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Viel Regen gab‘s zum Start des abgespeckten Kauferinger Volksfests-to-go am vergangenen Wochenenden.

Kaufering – Das hätte man sich anders gewünscht. Der Auftakt des Kauferinger Volksfests-to-go verlief nicht feucht-fröhlich, sondern nur feucht. Petrus meinte es am ersten Wochenende nicht gut mit der abgespeckten Corona-Variante der beliebten Veranstaltung. Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen verirrten sich nur wenige Besucher auf das Volksfestgelände neben dem Sportzentrum. Einen Lichtblick gibt es aber: Zum nächsten Wochenende soll das Wetter besser werden.

Der rote Süßwarenstand und das bunte Kinderkarussell sorgten wenigstens für etwas Farbe im Regengrau. Doch gebrannte Mandeln, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte konnten Besucher in nennenswerter Zahl ebenso wenig anlocken wie Bier und Hendl am Nostalgiewagen gegenüber. Die Biertische unter dem Zeltdach, wo mit gebotenen Abständen und viel Frischluft gefeiert werden kann, blieben weitgehend leer. Spielte am Freitag Abend noch die Münchner Party-Band „Fritz und Friends“, so durften die für Samstag und Sonntag gebuchten Musiker zu Hause bleiben.

Daniel Schmitt, Food and Beverage Manager bei Festwirt Jochen Mörz, ließ sich die Laune trotzdem nicht verderben. Er weiß, dass das Konzept des Volksfest-to-go gut ankommt – dreimal wurde es im Nachbarlandkreis Fürstenfeldbruck bereits erfolgreich umgesetzt. Den Anfang machte die Kreisstadt mit einem Bier- und Hendl-to-go-Verkauf, gefolgt von Veranstaltungen in Maisach und Puchheim, wo dank entsprechender Lockerungen bereits Biergärten möglich waren – wie jetzt in Kaufering auch. „Die Leute freuen sich, dass wir so etwas anbieten“, hat Schmitt festgestellt. Wenn in den nächsten Tagen wieder die Sonne scheint, rechnet er mit zahlreichen Besuchern. Maximal dürfen sich 400 Menschen auf dem Festgelände aufhalten. Ordner achten darauf, dass Abstände eingehalten und Masken getragen werden – auch noch nach ein paar Maß Bier. Probleme habe es bisher nicht gegeben, so Schmitt. „Die Besucher haben Verständnis für die Maßnahmen.“

Das Volksfest-to-go dauert noch bis zum 13. September. Die traditionellen Speisen und Getränke können vor Ort verzehrt, aber auch mit nach Hause genommen werden. Auch einen Lieferservice gibt es. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag spielt Live-Musik, an den Sonntagen bereits mittags. Jeweils am Mittwoch Nachmittag lockt das Kinderkarussell mit vergünstigten Preisen.
Ulrike Osman

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