Bei der Deutschen auf Platz sechs

U17-Floorballerinnen verpassen Halbfinal-Einzug knapp

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Gegen Bremen siegten Eileen Gühne und ihre Red Hocks deutlich. Für einen Angriff auf die vordersten Plätze reichte das aber nicht.

Kaufering/Weißenfels – Weil bei zwei engen Spielen am Ende doch der Gegner jubelte, sind die U17-Floorballerinnen der Red Hocks Kaufering bei der Deutschen Meisterschaft in Weißenfels auf Rang sechs gelandet. Ein später Gegentreffer schmerzte besonders.

Gegen Dümpten und Leipzig wäre mehr drin gewesen, findet Trainer Leonard Renner. Im Auftaktmatch gegen den späteren Bronzesieger, die Füchse aus dem Ruhrgebiet, waren noch zweieinhalb Minuten zu spielen, als Emilie Jannusch den Anschluss herstellte. Laura Ballweg glich sogar noch aus (40.).

Das 4:3 durch Dümptens Laura Gölbel sieben Sekunden vor der Schlusssirene ließ Kauferings Hoffnungen auf einen erfolgreichen Start aber platzen. Bitter, denn ausgerechnet dieser eine späte Gegentreffer war es wohl, der einem Angriff der Red Hocks auf die Medaillenränge im Weg stand.

„Wir waren zu nervös, was sich an technischen Fehlern gezeigt hat, und haben die Zweikämpfe nicht richtig angenommen“, fasst Renner zusammen. Weil gegen Wernigerode, das seinen Meistertitel souverän verteidigte, mit 3:9 nichts zu holen war, reichte das abschließende 10:4 über Eiche Horn Bremen den insgesamt noch sehr jungen Kauferingerinnen nicht mehr, um den Sprung ins Halbfinale zu packen.

Am Sonntag galt es also, das Spiel um Platz fünf gegen den MFBC Leipzig/Grimma erfolgreich zu bestreiten. Nina Opitz (2.) und Ballweg (4.) sorgten mit dem 2:0 für die schnelle Führung, doch nach rund acht Minuten lag Kaufering zurück. Dank zweier Treffer Malin de Renterias (12./15.) ging es aber immerhin mit einem 4:4 in den zweiten Durchgang. Dort war ein Tor Simone Weebers (24.) zu wenig, um die Partie für die Red Hocks zu entscheiden. „Schade, denn wir waren eigentlich die spielbestimmende Mannschaft“, hält Renner fest. Mit einem 5:6 reihten sich seine Lech-Floorballerinnen auf Abschluss-Platz sechs ein.

„Abgesehen vom Wernigerode-Spiel konnten wir immer mithalten“, findet Renner. Viel fehlte nicht, dennoch: An diesem Wochenende war Platz 6 leistungsgerecht, so der Coach. Fußballer Hermann Gerland sagte einmal: „Immer Glück ist Können“. Dass bei den Red Hocks an diesem Wochenende viel Pech zusammen kam, lag neben mangelnder Fortune schon also auch an der ein oder anderen Nachlässigkeit, die zu vermeiden gewesen wäre. 

Weiter geht es für Kauferings Floorballerinnen am vorletzten Juni-Wochenende. Dann steigt die Deutsche Meisterschaft der U15 in Puchheim. Opitz, Ballweg, Jannusch und de Renteria erhielten Einladungen der deutschen U19-Nationalmannschaft, die vom 9. bis 14. Juli bei den Prague Games einen Lehrgang abhält.

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