LaBrassBanda tanzt mit 1.500 Besuchern im Kauferinger Kulturzelt:

"So, als ob kein Mensch zuschaut"

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LaBrassBanda sorgte am Dienstag im Kauferinger Kulturzelt für gute Laune und brachte mit ihrem Alpen-Jazz-Techno über 1.500 Zuhörer zum Tanzen.
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LaBrassBanda sorgte am Dienstag im Kauferinger Kulturzelt für gute Laune und brachte mit ihrem Alpen-Jazz-Techno über 1.500 Zuhörer zum Tanzen.

Kaufering – ­LaBrassBanda, das ist mitreißender Alpen-Jazz-Techno im Bierzelt, Funk, Brass, bayerische Texte. Und vor allem: Spaß. Den hatten am Dienstagabend im Kauferinger Kulturzelt über 1.500 Besucher. Vom ersten Trompetenton an tanzte das Publikum. Und machte sogar Yoga nach Anleitung samt Kollektiv­umarmung. Wären die Liedtexte zum Mitsingen, hätten das sicher alle getan. Aber so schnell wie die Songtexte im präzisen Staccato aus Sänger Stefan Dettls Mund spritzen, kommt eben kaum einer hinterher.

Vorbei die Zeiten, als LaBrassBanda die Vorband war – heute haben sie selbst Vorbands. In Kaufering waren das „Cheerio Joe“ aus Fürstenfeldbruck und anschließend „folkshilfe“ aus Österreich. Mit Quetschn, Gitarre und Schlagzeug spielt die Band Songs aus dem Album „Bahö“, österreichisch für „Tumult“. Und das passt: energiegeladen, mit Einschlag zur Volksmusik machen sie Quetschn-Synthi-Pop – denn in der Steirischen sitzt ein Synthesizer. Auf jeden Fall bemerkens- und merkenswert.

Und dann LaBrassBanda. Zehnjähriges feiern sie heuer. Aber langsamer sind die Songs deshalb nicht. Natürlich ist alles professioneller, schließlich sind sie ja nicht mehr mit Moped und Traktor auf dem Weg nach ­Wien wie noch 2008. Aber der Charme der „Jungs von nebenan“ ist geblieben. Und obwohl das neue Album „Around the World“ seit heuer im Handel ist, sind es vor allem zwei altbekannte Titel, die das Publikum zum Ausrasten bringen: „Bayerischer Techno“ und „Autobahn“. Tanzen heißt hier schwitzen. Trotzdem macht jeder mit. Vom Kleinkind bis zum Renter.

Neben Dettl sind Jörg Hartl und Korbinian Weber an der Trompete, Stefan Huber wummert mit seiner Tuba den Zwischenschlag für den bayerischen Techno-Rhythmus und Manuel Winbeck turnt gekonnt an der Posaune. Am Schlagzeug schlägt Holländer Manuel Da Coll – und ja, er ist schon von Anfang an dabei. Also doch keine reine Chiemgauer Band. Vor Auftritten macht Manuel immer Yoga. Und deshalb gibt’s bei La­BrassBanda-Konzerten inzwischen auch Kollektiv-Yoga. Den Bass schließlich übernimmt der Österreicher Fabian Jungreithmayr. Der kann auch noch versaute Witze erzählen. Und wenn einer zu „­s­chiach“ ist, gibt’s als Warnsignal für Kinder ein Händewackeln.

Der Aufhorcheffekt bei der Musik von LaBrassBanda ist natürlich inzwischen etwas verschwunden. Aber egal: Die Musik der Band macht in ihrem Wahnwitz-Tempo glücklich. Und darum gehe es auch, meint Dettl: „Die Musik muss aus einem raus. Und dann muss man tanzen. So, als ob kein Mensch zuschaut.“

Susanne Greiner

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