Keine Angst vor Fitness – Elisabeth Endres (84) trainiert dreimal pro Woche bei Hardy's

Die Schondorfer Sportlehrerin und Fitnesstrainerin Anne Klinke ist sichtlich stolz auf ihre langjährige Schülerin Elisabeth Endres. Sie ist 84 Jahre alt und so fit, dass sich der ein oder andere Mittvierziger bestimmt ein Vorbild an ihr nehmen könnte. Gute Vorsätze fürs neue Jahr findet die quirlige Elisabeth indes überflüssig. Sie wünscht sich nur, dass sie noch lange so beweglich und gesund bleibt wie bisher.

Die attraktive Seniorin aus Windach ist sich ganz sicher, dass der Sport zur Erfüllung ihres Wunsches auch weiterhin seinen Teil beitragen wird: Bis zu ihrem 64. Lebensjahr widmete sich die Zahnarztgattin ganz und gar ihrer Familie. Nach dem frühen Tod ihres Mannes pflegte sie ihre Eltern. Ihre Leidenschaft für den Fitnesssport entdeckte sie erst nach dem Tod der pflegebedürftigen Eltern: Exakt am 17. Oktober 1988 machte sie sich erstmals mit ihrem Kleinwagen von ihrer Heimatgemeinde Windach aus auf den Weg ins Fitnessstudio. Seitdem tut sie das dreimal pro Woche. Elisabeth Endres gehörte zu den ersten Kunden von Reinhard und Anne Klinke, schon zu der Zeit, als die ihr Studio noch in Schondorf betrieben haben. Und selbstverständlich blieb sie den Beiden auch nach deren Umzug ins neue Greifenberger „Hardy’s“ treu. Montags, mittwochs und freitags beginnt Elisabeths Tag mit 45 Minuten Konditionstraining auf dem Cross-Trainer, dann folgen nochmals 45 Minuten auf dem Fahrrad, eine halbe Stunde Rückentraining und ein Saunagang. Ins Schwärmen gerät Elisabeth, wenn sie von den neuen Geräten erzählt, die in „Hardy‘s Fitnessstudio“ seit einiger Zeit zu finden sind. „Das sind spezielle Geräte zum Dehnen, Stretchen und Entspannen. Die tun mir sooo gut, ganz besonders meiner Schulter!“ Vor zehn Jahren stürzte Elisabeth unglücklich auf ihre rechte Schulter. Die Rotatorenmanschette riss ab. Schon nach einer kurzen Genesungsphase begann sie, unter den wachsamen Augen der Klinkes erneut zu trainieren. „Heute sagen mir die Ärzte, dass mein Arm längst steif wäre, wenn ich das nicht getan hätte.“ "Das tut mir gut!" Was Elisabeth Endress an „ihrem“ Fitnessstudio ganz besonders mag ist der freundliche, fröhliche Ton und Zusammensein mit jüngeren und jungen Menschen. „Das macht Spaß und ist abwechslungsreich. Und ich merke, dass mich alle mögen. Das tut mir gut.“ Aber auch die Menschen aus ihrer Generation, denen es häufig nicht so geht wie ihr selbst, vergisst Elisabeth Endress nicht: In der Katholischen Kirchengemeinde Windach ist sie in der Seniorenarbeit aktiv und besucht alte und kranke Menschen zuhause oder im Krankenhaus. „Mein Training gibt mir die Kraft für diese Arbeit“, erzählt die rundum fitte Dame. „Und die dankbar strahlenden Augen meiner Altersgenossen motivieren mich, gesund zu bleiben und weiter zu trainieren.“

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