Sanierungsarbeiten am Marienmünster

Mit der Dreifaltigkeit auf Dießen blicken

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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.
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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.
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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.
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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.
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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.
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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.
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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.
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Bis hinauf zur goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel der Schmuckfassade des Dießener Marienmünsters stieg Kirchenpfleger Peter Keck bei der Inspektion der Restaurierungsarbeiten. Von da oben gibt es einen grandiosen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu Alpenkette.

Dießen – Höhenangst durfte man nicht haben, wenn man Dießens umtriebigen Kirchenpfleger Peter Keck bei seiner Zwischeninspektion der Fassaden-Renovierung des Marienmünsters begleiten wollte. Es ging über das gewaltige Gerüst an der West- bzw. Schmuckfassade 36 Meter hinauf bis zur Goldenen Dreifaltigkeit auf dem Giebel. Wer die Kletterei aber geschafft hatte, dem öffnete sich ein grandioser und unvergesslicher Blick über die Marktgemeinde und den Ammersee bis hin zur Alpenkette. Jeder Ansichtskartenfotograf hätte viel Geld dafür bezahlt, bei diesem Ausflug in luftige Höhen dabei sein zu dürfen. Zumal der Herrgott für diese exklusive Führung die goldene Herbstsonne angeknipst hatte.

Für Peter Keck, den profunden Kenner des Marienmünsters, ist die Renovierung der Schaufassade seit Jahren eine Herzensangelegenheit. Der Putz zeigte schon seit längerem stellenweise Risse und Stuck bröckelte ab. Nachdem vor zwei Jahren der untere Teil der Fassade renoviert wurde, geht die aktuelle Sanierung von der ersten Balustrade bis zum First. Und da sind nach dem Aufstellen des Gerüstes bei genauer Begutachtung einige Überraschungen sichtbar geworden. „Das ist normal bei einem denkmalgeschützten Gebäude“, erklärt Peter Keck. „Darum kann man auch vorher keine einigermaßen genaue Kostenschätzung abgeben.“ So mussten die Blechabdeckungen am Giebel, über den Friesen und Vorsprüngen wasserdicht gemacht werden. Wenn hier Wasser in den Stuck einsickert und im Winter gefriert, besteht die Gefahr, dass die Stuckgesimse abgesprengt werden. Auch die Blechummantelung des Heiligen Augustinus in der Nische unter dem Giebel bedurfte einer Generalsanierung, ebenso wie die Bleche auf den zwei Riesenvasen mit dem ewigen Licht. Diese Arbeiten seien von der Spenglerei Lanzinger in Prittriching bestens ausgeführt worden, so Keck.

Die Putz-, Maler- und Vergoldungsarbeiten durch die auch auf denkmalgeschützte Renovierungen spezialisierte Malerfirma Junker aus Dießen werden nach etwa 180 Arbeitsstunden in Kürze abgeschlossen sein. Inhaber Hansjörg Junker konnte für den Auftrag am Marienmünster mit zwei bemerkenswerten Referenzen punkten: Er hat bereits der Filialkirche St. Georg und der weltberühmten Klosterkirche Andechs zu frischem Aussehen verholfen.

Bis Anfang November soll auch die Schmuckfassade von Dießens berühmtesten Bauwerk wieder in altem Glanz erstrahlen. Sie besteht in ihrer jetzigen Form mit 36 Meter Höhe und 25 Meter Breite bereits seit 1739. Sechs Pilaster beziehungsweise Halbsäulen an den Ecken und zwischen Fenstern und grauen Farbfeldern ergeben eine beindruckende Optik. Oberhalb des Portals begrüßt Maria Immaculata im Sternenkranz die Besucher. Und über dem großen Mittelfenster ist weithin sichtbar das Wappen der Augustiner Chorherren platziert.

Unterhalb des Giebels thront in einer Nische überlebensgroß der Heilige Augustinus und ganz oben wacht die Goldene Dreifaltigkeit über Dießen. Peter Keck wollte den aktuellen Zustand der Dreifaltigkeit bei seiner Inspektion genau prüfen und kletterte mutig und ungesichert auf das Kunstwerk. Zum Staunen von Hansjörg Junker und Mesner Hans Jürgen Oppler, die bei der Gerüst-Kletterpartie dabei waren. Geradezu andächtig standen die Drei dann auf dem Giebel und bestaunten den einmaligen Rundblick über Dießen und den Ammersee bis zu den Alpen.

Bald sind die Apostel dran

Wieder auf sicherem Boden erklärte Peter Keck, warum so ein ehrwürdiges Kirchendenkmal wie das Marienmünster eine ewige Baustelle sei. So mussten beispielsweise die Grundmauern aus heimischem Tuffstein an den Sockeln des Münsters außen wie innen mit 1,60 Meter hohen Marmorplatten abgedeckt werden, um sie vor Witterungseinflüssen in der feuchten Ammersee-Gegend zu schützen. Demnächst steht die Restaurierung der zwölf Apostel in den Seitenaltären an. Wegen der salzhaltigen Luft im Kircheninneren zeigen die mit Weißkalk gestrichenen Holzfiguren Risse und Abplatzungen.

Dieter Roettig

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