Klarer Favoritensieg: HCL fegt Denklingen mit 7:1 vom Eis

Es war ein Be­zirks­liga-Auf­takt nach Maß für den HC Landsberg: Vor immerhin 393 Zuschauern hat der Club im ersten Spiel der Vereinsgeschichte die SG Denk­lingen/EVL 2000 1b mit 7:1 vom Eis gefegt.

Dabei war die Personaldecke des HCL dünner denn je. Sogar Coach Topias Dollhofer musste in die Bresche springen – dafür übernahm Roland Hanemann an der Bande das Kommando. Denklingen, ebenfalls ersatzgeschwächt, begann stark, war den Riverkings sogar ebenbürtig und hatte die erste gute Chance, als Werner Kößl in der 6. Minute nur den rechten Pfosten traf. Patzer vor dem Tor Auf der anderen Seite scheiterte Alexander Endres freistehend vor SG-Torwart Christian Merkle (13.). Drei Minuten später machte es der HCL-Stürmer aber dann besser. Matthias Hitzelberger setzte sich links hinter dem Tor durch, passte vor das Gehäuse und Endres brauchte nur noch einzuschieben – 1:0. Denklingen danach wie ge­lähmt. Werner Kößl patzte vor dem eigenen Tor, legte die Scheibe direkt auf den Schläger von Christoph Hicks und schon besorgte der HCL-Kapitän in der 17. Minute mit einem Di­rekt­schuss das 2:0. Die Riverkings hatten das Geschehen nun im Griff. Vor allem Hicks war nicht zu stoppen und besorgte in der 27. und 37. Minute das zwischenzeitliche 4:0. Von Denklingen war bis auf einen Konter, den Daniel Huber mit einem Pfostenschuss abschloss, kaum noch was zu sehen. Zu allem Überfluss musste Christian Gerum mit einer Oberschenkel-Zerrung vom Eis. Der HCL nutzte dagegen sein Chancen eiskalt. Ville Dollhofer erhöhte noch vor der Pausensirene nach einem feinen Solo und einem platzierten Schlenzer zum 5:0 (39.). Das Spiel war freilich gelaufen, erst recht, als Johannes Böck einen Abpraller über die Torlinie schob. Werner Kößl schaffte aber wenigstens noch den Ehrentreffer für die Lechrainer. In Überzahl zog er kurz hinter der blauen Linie ab und überwand Michael Falkenberger, dem die Scheibe durch die Schoner rutschte, zum 6:1 (53.). Den Schlusspunkt setzte dann Markus Haschka 16 Sekunden vor dem Ende. In Mittelstürmerposition schob der Verteidiger einen Querpass von Christoph Hicks zum 7:1 ein. Stimmen zum Derby • Topias Dollhofer, Trainer HCL: „Denklingen präsentierte sich am Anfang sehr stark, aber dann war das Spiel von uns eigentlich in Ordnung. Vielleicht war’s aber auch eine Trotzreaktion von den Leuten, die noch spielen konnten.“ • Georg von der Saal, Trainer Denklingen: „Ein verdienter Sieg für den HCL. Die erste Viertelstunde war zwar ausgeglichen, aber insgesamt haben wir zu wenig Druck auf das Landsberger Tor gemacht. Am Ende hat uns dann auch ein bisschen die Kondition gefehlt.“ • Christoph Hicks, Kapitän HCL: „Der Start fiel uns gar nicht so leicht, aber die beiden Tore im ersten Drittel waren gut fürs Selbstvertrauen. Wir hatten halt den Vorteil, dass wir öfter trainieren, als Denklingen.“ • Markus Weiss, Kapitän Denklingen: „Es hat großen Spaß gemacht, gegen die Leute zu spielen, die man kennt. Aber insgesamt fiel der Sieg vielleicht zwei bis drei Tore zu hoch aus. Unser Problem war, dass wir bei 5:3-Überzahl nicht aufs Tor geschossen haben.“

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