Sie ist einfach die Beste:

Landsberger Fairtrade-Schokolade liegt klar vor den Marktführern

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Die DZG-Schülerinnen Antonia Pertl (links) und Rula Alomar präsentieren am Rewe-Verkaufsstand in Landsberg das preisgekrönte Plant-for-the-Planet-Produkt mit künstlerischer Banderolengestaltung der „Fairtrade AG“.

Landsberg – Ein starkes Stück: „Die Gute Schokolade“ des Fairtrade-Projekts am Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums (DZG) ist die beste Milchschokolade Deutschlands! Zumindest wenn es nach Stiftung Warentest geht. Das süße Produkt nach „original Schweizer Rezept“ hat jetzt die Note 1,9 erhalten und ist damit Spitzenreiter unter allen 25 getesteten Schokoladen. Inzwischen ist eine Neuauflage erhältlich, umhüllt von Banderolen mit Ansichten aus Stadt- und Landkreis Landsberg.

Sie ist ein echter Verkaufsschlager: die faire Stadt- und jetzt auch Landkreisschokolade, hergestellt für „Plant for the Planet“ in Tutzing. Inzwischen ist auch aus wissenschaftlicher Sicht bestätigt, dass man sich die Schoki mit gutem Gewissen schmecken lassen kann. Dafür wurde die süße Versuchung von Stiftung Warentest ganz genau unter die Lupe genommen. Und die Kriterien sind vielfältig: Geschmack, Aussehen, Schadstoffe, Verpackung, Deklaration und so weiter. Die Landsberger Schokolade konnte in allen Punkten überzeugen, nur bei der Deklaration reichte es lediglich für ein eine 2,7. Trotzdem hängt sie mit diesem Testergebnis so manches teure Markenprodukt ab. Merci, Milka, Ritter Sport, Sarotti, Lindt und Hachez haben das Nachsehen.

„Mit dem Landkreis Landsberg Stück für Stück Gutes tun“, steht auf der Siegerschokolade, die es jetzt mit neu gestalteten Banderolen gibt.

Das Beste aber ist: Man kann mit dem Kauf der DZG-Schoko­lade auch noch was Gutes tun. Sie ist nämlich nicht nur fairtrade und bio, sondern die Einnahmen gehen an die Organisation „Plant for the Planet“. Das heißt, für fünf verkaufte Tafeln kann irgendwo auf der Welt ein Baum gepflanzt werden. Dass dieses Konzept gut ankommt, beweisen die Verkaufszahlen: Bisher sind schon rund 50.000 Tafeln der Stadtschokolade verkauft worden.

Besonders groß war die Freude über diese Auszeichnung am DZG, wo Schüler der „Fairtrade AG“ die Banderolen aller Stadt- und Landkreis-Editionen künstlerisch gestalteten. „Da haben wir wohl den richtigen Partner für unser Fairtrade-Projekt ausgewählt“, sagt Hermann Pacher, Mitglied der Schulleitung und Koordinator für Nachhaltigkeit an dem Landsberger Gymnasium.

Auch Rewe-Marktleiter Markus Lischka, der in seinen Landsberger Märkten die Stadtschokolade schon seit drei Jahren ohne Eigengewinn verkauft, zeigte sich erfreut über das Qualitätsurteil der unabhängigen Stiftung. Mit mit großem Engagement versucht Lischka, auch andere Märkte von dem Projekt zu überzeugen.

Im Übrigen haben sich die Schüler für die neue Auflage etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die „Ammersee-Edition“. Die gibt es ab sofort bei allen teilnehmenden Rewe-Märkten für nur einen Euro. Also ab zum Supermarkt, etwas Gutes tun und genießen! Den Landsberger Stadtkaffee soll es dort vor Weihnachten auch noch geben.

Stephanie Novy

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