Der Klassenerhalt zählt – Am Samstag startet der TSV Landsberg das Unternehmen Landesliga

Nach dem Aufstieg des TSV Landsberg geht es bereits am kommenden Samstag, 25. Juli, im heimischen Sportzentrum in die Saison 2009/10. Im ersten Punktspiel in der der Landesliga-Süd erwarten die LechStädter unter Spielertrainer Jochen Frankl den TSV Schwabmünchen. Anpfiff dieser Partie ist um 15 Uhr.

Nachfolgend die wichtigsten Informationen rund um die neu formierte Landesligamannschaft des TSV Landsberg. • Trainer: Jochen Frankl übernahm nach dem Rauswurf von Heino Stempfle am 4. Oktober 2006 die Mannschaft. Aus einem mäßig erfolgreichen Bezirksligateam formierte der Trainer in kürzester Zeit eine Mannschaft, die als Einheit auftrat und die Meisterschaft im Endspurt für sich entschied. Nach zweijährigem Gastspiel in der Bezirksoberliga gelang heuer endlich der Sprung in die Landesliga Süd. Entscheidend hierbei war der überragende Teamgeist sowie die taktischen Geschicke des Trainers. • Taktik: Trainer Frankl bevorzugt ein 4-4-2-System. Das Spielsystem wurde vergangenes Jahr installiert und etablierte sich von Anfang an. Allerdings ist die Mannschaft auch in der Lage das System dem Gegner anzupassen und dementsprechend zu reagieren. • Neuzugänge: Insgesamt konnten für die am Samstag beginnende Spielzeit sechs neue Spieler verpflichtet werden. Mit Markus Obermayer (TSV Schwabmünchen), Patrik Starker (FSV Lamerdingen), Erman Özer (SV Stadtwerke Augsburg), Martin Schmid (MTV Diessen), David Riedlbauch und Marco Klages (beide VfL Kaufering) wurde der Kader nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ aufgewertet. • Abgänge: Insgesamt verließen vier Spieler den TSV Landsberg. Prominentester Abgang ist sicherlich Torgarant Muriz Salemovic. Der quirlige Ausnahmestürmer wechselte in das Juniorteam des FC Augsburg. Des weiteren wechselten Simon Storhas (FSV Lamerdingen), Dragan Kozul (DJK Lechhausen) und Damir Mackovic (TSV Friedberg) den Verein. • Mannschaft: Das große Plus ist der Teamgeist und die mannschaft-liche Geschlossenheit. Mit einer Mischung aus erfahrenen Führungsspielern und jungen Wilden ist es den Verantwortlichen gelungen, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. • Vorbereitung: Aufgrund des Aufstieges und dem damit verbundenen frühen Saisonstart gab Trainer Jochen Frankl seinen Schützlingen gerade einmal drei Wochen Regenerationspause. Die Testspiele waren überwiegend positiv, wenngleich es sich um unterklassige Gegner handelte. Die Feinabstimmung erfolgt diese Woche. Was die Testspiele wert sind, wird man erstmals am kommenden Samstag sehen. • Ziele: In dieser Saison kann es nur ein Ziel geben. Und das lautet: Klassenerhalt. Alles andere wäre Träumerei. „Wenn ich sehe, welche Etats manchen Klubs in dieser Liga zur Verfügung stehen, dürften wir dort eigentlich gar nicht vertreten sein“, so die Einschätzung von TSV-Abteilungsleiter Andy Jung. Gleichwohl sollte ein Platz zwischen Rang zehn bis zwölf realistisch sein. • Umfeld: Gerade einmal 116 Zuschauer kamen vergangene Saison im Schnitt zu den Heimspielen des TSV Landsberg. Für eine Mannschaft, die über eine komplette Saison in Schwabens höchster Spielklasse ganz vorne mitspielt, ist dies eindeutig zu wenig. Dass im Umfeld von Landsberg durchaus Fanpotentional steckt sah man spätestens beim Relegationsspiel in Gersthofen. Dort wurde eine Euphorie von den Zuschauerrängen entfacht wie man es sich für die kommende Saison öfters wünschen würde.

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