18 Mitarbeiter und Patienten am Klinikum Landsberg positiv getestet

Klinikum Landsberg: 18-Infizierte - Station weiterhin geschlossen

Klinikum Landsberg Eingang
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Die Station 3B am Klinikum Landsberg bleibt vorerst geschlossen.
  • Susanne Greiner
    vonSusanne Greiner
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Landsberg - Die Zahl der positiv getesteten Patienten und Mitarbeiter im Klinikum Landsberg ist seit Donnerstag gestiegen. Insgesamt sind 18 Personen infiziert worden. Weitere Reihentests am Wochenende seien aber ohne Befund.

Wie die Sprecherin des Klinikums Landsberg Regina Miller am Donnerstag bekanntgab, hatten sich auf der mit 20 Betten kleinsten Station des Hauses, der 3B, eine geringe Zahl von Mitarbeitern und Patienten mit dem Coronavirus infiziert. Am Donnerstag hieß es, dass fünf Patienten und vier Mitarbeiter positiv getestet seien. Die Patienten habe man umgehend auf die Infektstation verlegt, so Miller. Die positiv getesteten Mitarbeiter seien alle sofort in Quarantäne gekommen, ebenso auch alle Kontaktpersonen KP1.

Am Montag schließlich informierte das Landratsamt, dass bei weiteren Reihentestungen Mitarbeiter und Patienten positiv getestet wurden und in Quarantäne seien. Insgesamt seien nun neun Mitarbeiter und neun Patienten infiziert worden.

Inzwischen seien die Kontaktpersonen KP1 im Klinikumspersonal, die im Laufe des Wochenendes einen negativen Coronatest hatten, wieder „mit Genehmigung des Gesundheitsamtes ausschließlich in den Isolierstationen“ tätig, informierte Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller. Damit sei das Ausbruchsgeschehen – aus der Sicht des Gesundheitsamtes – derzeit lokal abgrenzbar.

Die Pflege und ärztliche Behandlung könne trotz der positiv Getesteten Mitarbeiter in Quarantäne weiterhin vollständig gewährleistet werden, sagt Miller. Die Station 3B wurde bis auf Weiteres geschlossen. Auf dieser Station seien hauptsächlich chirurgische Patienten untergebracht gewesen, so Miller.

Der Ärztliche Direktor des Klinikums, Dr. Alexander Schnelke, betonte, dass „durch die Impfung eine ganze Reihe von Mitarbeitern verschont geblieben ist – worüber wir sehr froh sind.“ Natürlich fänden regelmäßig Reihentestungen in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Landesamt für Gesundheit statt (LGL). „Auch weiterhin gilt ein sehr rigides Hygienekonzept im Klinikum.“ So könnten sich alle Mitarbeiter zusätzlich zu den Reihentests jeden Tag testen lassen, sowohl per Schnell- als auch per PCR-Test, informiert Miller.

Weitere Reihentestungen am Klinikum Landsberg ergaben am Wochenende keine neuen Befund, sagt Pressesprecher Wolfgang Müller. Am morgigen Dienstag führe man weitere engmaschige Reihentests im Umfeld der Indexfälle am Klinikum durch. Tägliche Schnelltests bei allen Mitarbeitern, die stationsübergreifend tätig seien, führe das Klinikum selbsttätig durch, ergänzt Müller.

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