Seit zehn Tagen keine positiven Fälle mehr

Klinikum Landsberg atmet auf

Neue Atemschutzhelme im Klinikum Landsberg
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Mutet leicht futuristisch an: Das Klinikum Landsberg hat die Gebläse-Atemschutzhelme ausprobiert – und für gut befunden. Sie sollen vermehrt eingesetzt werden.

Landsberg – Optimistisch blickt das Klinikum Landsberg in die Zukunft: Ab Montag wird der Normalbetrieb wieder starten: Planbare Operationen können wieder durchgeführt werden. Natürlich gelten weiterhin strengste Hygienevorgaben, so Vorstand Marco Woedl.

„Der Weg dahin war mit intensiven Anstrengungen vonseiten aller Mitarbeiter des Klinikums in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt verbunden“, teilt Pressesprecherin des Klinikums Regina Miller mit. Seit zehn Tagen seien nun keine weiteren positiven Fälle mehr im Haus verzeichnet worden.

Zur größtmöglichen Sicherheit fanden und finden weiterhin täglich Testungen der Patienten und Mitarbeiter sowie zusätzlich regelmäßige Reihentestungen aller Mitarbeiter vonseiten des Gesundheitsamtes statt. Und auch die Patienten werden bei Aufnahme und Entlassung getestet, ebenso zwischenzeitlich, wenn ihr Aufenthalt länger als sieben Tage andauere, so Miller.

Für zusätzlichen Schutz habe das Klinikum jetzt sogenannte Gebläse-Atemschutzhelme mit Spezialfilter getestet – und auch für gut befunden. Das zeigten zahlreiche positive Rückmeldungen vonseiten der Mitarbeiter. So berichteten Mitarbeiter nach dem Testlauf von einem „sehr hohen Sicherheitsgefühl und einer guten Sicht“. Zudem sei das Atmen durch die Helme weitaus leichter. Woedl werde deshalb noch mindestens 30 weitere dieser Helme bestellen, die in allen infektiösen Bereichen zum Einsatz kommen sollen, informiert Miller.

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter setzt das Klinikum jedoch weiterhin auf strenge Besucherregelungen und großteils auch auf das absolute Besuchsverbot. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind weiterhin Angehörige von schwerstkranken und sterbenden Patienten sowie Eltern, deren Kinder in der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin untergebracht sind.

Eine Lockerung gibt es für Gebärende, teilt Miller mit: „Ab sofort können Schwangere wieder ohne aktuellen PCR-Test ins Klinikum zur Entbindung kommen.“ Eine regelmäßige Testung ab 14 Tage vor errechnetem Entbindungstermin sei nicht mehr nötig. Stattdessen erhalte die Frau einen Schnelltest sowie einen PCR-Test bei Aufnahme im Klinikum. Der Partner erhalte ebenfalls einen Schnelltest, sodass beide bei negativem Ergebnis gemeinsam die Geburt erleben könnten.

Auch das Besuchsverbot für frischgebackene Väter ist ab sofort– unter Auflagen – aufgehoben. Voraussetzung für den Besuch sei jetzt lediglich ein negativer Schnelltest. Dieser könnte unter der Woche beispielsweise im Testzentrum Penzing oder beim Hausarzt erfolgen; am Wochenende übernehme hingegen das Klinikum die Testung.

Weitere Corona-Informationen für Schwangere gibt es auf der Homepage des Klinikums (www.klinikum-landsberg.de) im Fachbereich Gynäkologie und Geburtshilfe.

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