VR-ClassicCar Rallye:

Knifflige Spaß-Tour zwischen Lech und Ammersee

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„Schlechtes Wetter gibt es nicht, allenfalls schlechte Kleidung“, sagt Karl Becher am Steuer seines Citroen LoMax 4Wheeler.
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Wie lang ist er nun wirklich? Auch das Schätzen der eigenen Karosse ist ein von zahlreichen Aufgaben bei der VR-ClassicCar Rallye.
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20 Kilometer durch den Landkreis Landsberg – von Nord nach Süd und wieder zurück. Diese Strecke haben am Samstag die Teilnehmer der dritten ClassicCar-Rallye der VR-Bank Landsberg-Ammersee zurückgelegt.
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20 Kilometer durch den Landkreis Landsberg – von Nord nach Süd und wieder zurück. Diese Strecke haben am Samstag die Teilnehmer der dritten ClassicCar-Rallye der VR-Bank Landsberg-Ammersee zurückgelegt.
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20 Kilometer durch den Landkreis Landsberg – von Nord nach Süd und wieder zurück. Diese Strecke haben am Samstag die Teilnehmer der dritten ClassicCar-Rallye der VR-Bank Landsberg-Ammersee zurückgelegt.
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20 Kilometer durch den Landkreis Landsberg – von Nord nach Süd und wieder zurück. Diese Strecke haben am Samstag die Teilnehmer der dritten ClassicCar-Rallye der VR-Bank Landsberg-Ammersee zurückgelegt.
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20 Kilometer durch den Landkreis Landsberg – von Nord nach Süd und wieder zurück. Diese Strecke haben am Samstag die Teilnehmer der dritten ClassicCar-Rallye der VR-Bank Landsberg-Ammersee zurückgelegt.
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20 Kilometer durch den Landkreis Landsberg – von Nord nach Süd und wieder zurück. Diese Strecke haben am Samstag die Teilnehmer der dritten ClassicCar-Rallye der VR-Bank Landsberg-Ammersee zurückgelegt.

Landkreis – 120 Kilometer durch den Landkreis Landsberg – von Nord nach Süd und wieder zurück. Diese Strecke haben am Samstag die Teilnehmer der dritten ClassicCar-Rallye der VR-Bank Landsberg-Ammersee zurückgelegt. Bei noch relativ gutem Wetter gestartet, endete die Tour am späten Nachmittag in strömendem Regen. Doch bei der Zieleinfahrt auf dem Landsberger Autosalon zeigten sich die meisten Teilnehmer dennoch bei bester Laune – selbst die, die mit offenem Verdeck unterwegs waren.

Ein buntes Bild bot sich am Vormittag auf dem Parkplatz der Realschule Kaufering. Knapp 40 Teilnehmer hatten sich mit ihren Raritäten auf vier Rädern zum Rallyestart eingefunden. Fahrzeuge aus den 1960er, 70er und 80er Jahren machten sich, unterstützt von DJ Calabro und Moderator Dominik Wimmer, auf die Strecke. Unterwegs warteten Aufgaben, bei denen die Fahrer ihre Fahrgeschicklichkeit, Wissen und die Fähigkeit zu intelligenten Schätzungen unter Beweis stellen mussten.

Ausgedacht hatte sich die diversen Prüfungen Wolfgang Stütz, Mitorganisator des Autosalons, Kfz-Sachverständiger und Oldtimer-Fan. Der 69-Jährige hatte sich vor allem auf Nebenstraßen konzentriert, um eine schöne – und nicht etwa eine schnelle – Tour zusammenzustellen. Denn bei der Rallye geht es nicht um die besten Zeiten, sondern um die meisten Punkte – und die sammelt man nicht durch Tempo.

Über Penzing ging es zunächst nach Eresing und Windach, dann weiter nach Dießen und über Pflugdorf-Stadl, Mundraching und Erpfting zurück nach Landsberg. An verschiedenen Stationen war Augenmaß gefragt. Die Teilnehmer mussten unter anderem versuchen, möglichst exakt eine Strecke von 25 Metern zu fahren. Ein andermal ging es darum, einen Slalom-Parcours zu absolvieren.

Doch es gab auch Aufgaben, die nichts mit Fahrkünsten zu tun hatten. Bei einer Stippvisite in der Erzabtei St. Ottilien galt es, den Herstellernamen der dortigen Sternwarte abzulesen – und zu schätzen, wie lange es dauert, sämtliche Kühe der Klosterökonomie auf dem Melk­karussell zu melken.

Nach zwei Stunden hatten sich die Teilnehmer ihre Mittags­pausen in Dießen redlich verdient. Während dieser Zeit konnten auf dem Untermülleplatz die Autos bestaunt werden – darunter nicht nur Personenwagen, sondern auch ausrangierte Nutzfahrzeuge, etwa ein Feuerwehrauto von 1966, das über 50 Jahre in ein- und derselben Gemeinde in der Lüneburger Heide Dienst getan hatte.

Wer sein Auto am besten kannte, offenbarte sich bei den Schätzfragen – nach dem zulässigen Gesamtgewicht und der Länge des Fahrzeugs. „Die wenigsten wissen das“, so Stütz. Er sollte Recht behalten. Mancher Teilnehmer schaffte die Schätzung immerhin auf wenige zehn Zentimeter genau, andere lagen weit daneben. Knifflig auch die Aufgaben, bei denen Fahrzeugteile blind ertastet oder mit Teles­kopgreifern Schraubenmuttern geangelt werden mussten. „Es soll ja kein Kinderspiel sein“, bilanzierte Stütz.

Über den Sieg freute sich schließlich das Team „Die Franken“, das in einem BMW M535i unterwegs war. Den 2. Platz belegte das Team „Country“ in einem Golf II Country und Dritte wurden „Die Diplomaten“ in einem Mercedes Daimler-Benz 380 SEL.

Ulrike Osman

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