Kösslinger bleibt Kreisvorsitzender der Mittelstandsunion Landsberg

Die Mittelstandsunion (MU) Landsberg hat auf der Jahreshauptversammlung ihren bisherigen Vorstand einstimmig bestätigt. Vorsitzender ist nach wie vor Rechtsanwalt Bernhard Kösslinger. Ebenfalls bestätigt wurden die bisherigen Stellvertreter Werner Kohlhöfer, Harald Rieth, Rainer Simon und Helmut Schuster. Darüber hinaus wurde Kassenprüferin Lydia Mair einstimmig das Vertrauen geschenkt und Alexander Philipper neu in das Gremium gewählt.

Laut Kösslinger sollte und muss man auch diese Krise wieder als Chance sehen. „Wer gestärkt aus ihr hervorgeht, hat gewonnen.“ Die Neuordnung und Reglementierung der Finanzmärkte in der globalen Welt sei offensichtlich erforderlich gewesen und müsse nun in Anbetracht der Situation zwingend erfolgen. „Letztendlich aber hilft den Mittelständlern und Selbständigen in diesen schwierigen Zeiten kaum jemand“, befand Kösslinger. In Freiheit und Verantwortung seien sie weitestgehend auf sich selbst gestellt. Die Weltwirtschaftskrise habe, wie Kösslinger in seinem Vortrag weiter ausgeführte, gezeigt, wie wichtig und wertvoll der Euro als stabile Währung ist. Nicht auszudenken wäre es, wenn Deutschland jetzt isoliert und nicht in der starken Wirtschaftsgemeinschaft der EU dastehen würde. „Die Einführung des Euro aber ist der CSU und nicht zuletzt der Weitsicht von Theo Waigl zu verdanken.“ China fordere mittlerweile den Euro statt des US-Dollar als Leitwährung. Bayern würde, gemessen an der Bevölkerungszahl, Platz 9 der 27 EU-Staaten einnehmen. Nicht zuletzt deswegen war Bayern, insbesondere auch im Hinblick auf seine mittelständische Wirtschaft, mit bisher elf Abgeordneten in der EU adäquat vertreten. „Die Chance dazu ist für Bayern dadurch eröffnet, dass die CSU eine eigene Liste bundesweit aufstellt“, so Kösslinger weiter. Hierdurch war es möglich, dass neun CSU-Abgeordnete und zwei Abgeordnete weiterer Parteien Bayern in der EU vertreten haben. „Sollte diese Chance bei der kommenden EU-Wahl nicht mehr genutzt werden, so würde Bayern nur noch durch zwei bis drei Abgeordnete in der EU vertreten sein.“ Gerade in der europäischen Union aber würden die wichtigen Weichen für die Zukunft der Weltwirtschaft gestellt werden. Für den Wirtschaftsstandort Bayern sei es deswegen unbedingt notwendig, dass die bayerischen Wähler bei der Europawahl diese Chance nutzen.

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