Treppe de luxe?

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Der Aufgang vom Lechsteg zur Von-Kühlmann-Straße soll jetzt nicht, wie geplant, als Naturtreppe, sondern komfortabler gestaltet werden.

Landsberg – Die abgebrochene Treppe am Lechhang soll nun doch in einer „komfortableren“ Variante neu gebaut werden. Darauf einigte sich der Bauauschuss vergangene Woche auf Vorschlag von Tiefbauamts-Chef Hans Huttenloher.

Man müsse sich trotz der negativen Erfahrungen mit dem abgerutschten Bauwerk nicht – wie zuletzt geplant – auf eine Naturtreppe beschränken, so Huttenloher. „Wenn man die Treppe oben am künftigen Kopfbalken und zusätzlich weiter unten einhängt, hat man zwei feste Punkte, damit wäre sie keinen Bewegungen im Hang mehr ausgesetzt.“ Der Kopfbalken, der mit rund neun Meter tief versenkten Pfosten verankert wird, sei „bombenfest“, im unteren Bereich des Hanges solle ein Fundament errichtet werden.

Die voraussichtlichen Baukosten von rund 300000 Euro für die Hangsanierung und 90000 Euro für die Treppe segnete der Bauausschuss einstimmig ab, beauftragte die Verwaltung aber, zu prüfen, ob statt einer Beton- auch eine Stahlvariante in Frage kommt. Auf jeden Fall soll eine Fahrrad-Schiebespur gebaut werden.

Mit einfachen Mitteln

Auch das Forstamt wird auf Anregung von Wolfgang Neumeier (UBV) vor Beginn der Bauarbeiten noch hinzugezogen. „Dr. Gaudlitz hat mir bestätigt, dass eine aufwändige Sanierung und Neumodellierung des Hangs nicht nötig ist, hier kann man mit einfachsten Mitteln neu begrünen. Dann müsste der Kopfbalken nur im Bereich der Treppe erstellt werden und nicht über 45 Meter Länge.“

„Wenn das möglich ist, habe ich kein Problem, das so auszuführen“, gab sich Hans Huttenloher offen. Den ebenfalls von Neumeier angeregten Abtransport des abgerutschten Materials mit Kleingerät von der Lechseite her lehnt er allerdings ab. „Das muss von oben mit einem großen Bagger gemacht werden, alles andere ist viel zu gefährlich. Da geht ihnen unten auch keine Firma rein.“

Christoph Kruse

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