Lichtblick in Greifenberg:

Fitness für die Freibadzukunft

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Das Warmfreibad Greifenberg wird kleiner, bleibt aber erhalten. Das ist die aus Sich der Freibadenden erfreuliche Botschaft des Kreisausschusses.

Greifenberg – Das Warmfreibad in Greifenberg scheint gerettet. Zumindest stimmte der Kreisausschuss jetzt einstimmig dafür, eine Sanierung und Verkleinerung des Bades näher zu untersuchen. Um die erforderlichen 3,3 Millionen Euro für die Baumaßnahme aufzubringen, solle ein Teil des Geländes an einen Investor verkauft werden, so der Vorschlag.

Wer hier als Käufer in Frage kommt, ist ein offenes Geheimnis: Das benachbarte Hardy's Fitness-Studio hat längst Interesse signalisiert. Für eine Bebauung eines Teilbereiches des Schwimm­badgeländes müsste aber die Gemeinde Greifenberg zunächst die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen. Die grundsätzliche Bereit­schaft hierzu wurde laut Landrat Walter Eichner (CSU) im Rahmen einer nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung bereits erklärt.

Aus der Fraktion der Grünen kam der Vorschlag, weitere in Frage kommende Investoren zu suchen. „Wir sollten über den Tellerrand schauen“, regte Fraktionssprecherin Monika Groner an. „Das könnte die Verhandlungsbereitschaft von Hardy's und der Gemeinde erhöhen.“ Eichner hatte nichts gegen die Idee, bezweifelte aber, dass es viele andere Interessenten geben werde.

Vertreter aller Fraktionen begrüßten die Beschlussvorlage. „Sie weist in die richtige Richtung“, lobte der Schondorfs Bürgermeister Peter Wittmaack (SPD). „Die Familien und Mitbürger werden die Gewinner sein“, freute sich SPD/FW-Landratskandidat Markus Wasserle, der bereits vor zwei Jahren den För­derverein Landkreisbäder gegründet und sich seither für die Rettung des Greifenberger Bades stark gemacht hat. Robert Sedlmayr (ÖDP) forderte, „das Kleinod“ auch dann zu erhalten, wenn zwischen der Gemeinde und dem Investor keine Einigung zustande kommen sollte.

Gemeinden im Boot

Auch CSU-Landratskandidat Thomas Eichinger lobte den Beschluss als „Signal für den Erhalt des Bades“ und sprach sich dafür aus, die Umliegergemeinden in die Planung einzube­- ziehen. Tatsächlich besagt ein im März 2012 gefasster Kreistagsbeschluss, dass ein Weiterbetrieb nur unter finanzieller Be­teiligung der Nutzergemeinden erfolgen soll. „Noch steht dieser Beschluss“, erinnerte Eichner die Kreisausschussmitglieder und fügte augenzwinkernd hinzu: „Ich wünsche allen Beteiligten viel Spaß bei den Verhandlungen.“

Ulrike Osman

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