Situation entschärft

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Offizielle Verkehrsfreigabe: Für den neuen Kreisverkehr an der LL 13 mit Anbindung nach St. Ottilien spendete Pater Tassilo Lengger (2. von links) den kirchlichen Segen.

Eresing/St. Ottilien – Nach nur acht Wochen Bauzeit ist der neue Kreisverkehr an der LL 13 zwischen Eresing, St. Ottilien und Geltendorf offiziell eröffnet worden. Nicht zuletzt in der Erzabtei ist man froh über die Baumaßnahme, denn in ihrem Zuge wurde auch die Verbindungsstraße ins Klosterdorf saniert.

„Der Ausbau war schon lange fällig“, so der Eresinger Bürgermeister Josef Loy bei der offiziellen Verkehrsfreigabe, zu der Vertreter von Landkreis, Gemeinden und Baufirmen sowie Ottilianer Mönche und Anlieger gekommen waren. Jahrelang waren die Pläne am Geld gescheitert, erst 2014 wurden die Überlegungen konkret.

Insgesamt hat die Baumaßnahme 254.000 Euro gekostet, wovon rund 112.000 Euro aus staatlichen Fördertöpfen kommen. Den verbleibenden Betrag trägt der Landkreis zu gut zwei Dritteln, da ihm zwei Äste des Kreisverkehrs gehören. Den Rest in Höhe von 32.000 Euro übernimmt die Gemeinde Eresing.

Die Straße nach St. Ottilien war ursprünglich im Jahr 1960 errichtet worden und dementsprechend mittlerweile „etwas wackelig“, wie Landrat Thomas Eichinger anmerkte. Begegnungsverkehr von Bussen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen führte regelmäßig zu Ausweichmanövern in die angrenzenden Äcker. Die schlechte Sicht an der Einmündung Richtung Eresing machte die Stelle unfallgefährlich, auch ein tödlicher Zusammenstoß hat sich hier bereits ereignet. „Der Kreisverkehr entschärft jetzt die Straßensituation“, so Eichinger. Für den Kreisel statt für eine Abbiegespur entschied man sich in der Hoffnung, dass dort eines Tages auch eine Eresinger Ortsumgehung angeschlossen werden könnte. „Wir wissen aber nicht, ob das jemals etwas wird“, schränkte Bürgermeister Loy ein.

Die laut Planer Thomas Glatz „schöne, aber relativ unspektakuläre Baumaßnahme“ begann Mitte Juli und konnte rechtzeitig zum Schulbeginn abgeschlossen werden. Lediglich Restarbeiten wie die Fertigstellung des Geh- und Radweges stehen noch aus. Mit dem kirchlichen Segen des Ottilianer Paters Tassilo Lengger wurde das Bauwerk dem Verkehr übergeben.

Ulrike Osman

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