Kunstnacht voller Klang

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Barock trifft Moderne im Pfarrsaal Mariä Himmelfahrt.

Landsberg – Und es gibt sie doch: eine Lange Kunstnacht ohne Regen. Sehnsüchtig erwartet (nach Eisregen, Niesel, kaltem Wind und Schauern der letzten Jahre), war das Wetter am Samstagabend nahezu perfekt. Angenehme Temperaturen luden dazu ein, gemütlich durch die Altstadt zu schlendern und sogar in einem der vielen Straßencafés einzukehren. Dementsprechend viele Menschen nutzten das Angebot, die 14. Lange Kunstnacht schien so belebt wie lange nicht mehr.

Sie klingt, diese 14. Lange Kunstnacht – auch dies mehr als in den vergangenen Jahren. Gitarrenriffs vor der Villa Rosa, Rockiges von der Band "One Way Ticket" am Färberhof, Harfenklänge am Hinteranger begleiten den Besucher, der in einem der vielen kleinen Geschäfte Malerei, Fotografie, Skulpturen oder andere Kunstobjekte bestaunen kann. 

Kunstnacht lockt Besucher in die Altstadt

„Trinità“ gestaltet ein Wandelkonzert, ausgehend vom Klostereck, das Tourdion-Ensemble gibt ein wunderbares Konzert vor der Johanniskirche – charmant improvisiert vom Chor und Stadtführerin Carmen Jakobs, da die geplante Kirchenführung aufgrund technischer Schwierigkeiten ausfallen musste. 

In allen Ecken 

Und natürlich sind da noch die „klassischen“ Anlaufstellen: die liebevoll geschmückte Alte Bergstraße, wie immer ein Gesamtkunstwerk, die Säulenhalle, in der die Werkschau des Kunstvereins Landsberg stattfindet, das Historische Rathaus, in dessen Keller die Künstlergilde Lech-Lech-Ammersee mittels Diaschau die Vielfalt der Kunst der Mitglieder präsentiert, im Foyer zeigen Künstler das Projekt „VerFORMung“. 

In der Sparkasse präsentieren Schüler des P-Seminars Fotografie des DZG ihre Bilder zum Thema „Lebendigkeit“. Regelmäßige Gäste sind auch die Stelzer, die in phantasievollen Kostümen durch die Gassen streifen. Kunst in allen Ecken, diesmal mit Muße zu betrachten, ohne lästige Regenschirme…

Patricia Eckstein

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