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Vom Kunstrasen ausgebremst

Kunstrasenplatz des Landsberger Sportzentrums gesperrt

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Aus die Maus: Seit letzter Woche ist der Kunstrasenplatz am Landsberger Sportzentrum bis mindestens Ende des Jahres gesperrt.

Landsberg – Kein Kunstrasenplatz und vielleicht kein Allwetterplatz zum Trainieren. Und das bis mindestens Ende des Jahres! Eine wahre Katastrophennachricht, die die Stadt am Donnerstag an die Vereine ausgab. Der Grund: Der Kunstrasenplatz am Sportzentrum ist nicht mehr sicher. Und um Bausynergien zu nutzen, wird von der Stadt eine gleichzeitige Sanierung des ebenfalls maroden Allwetterplatzes empfohlen.

Dass der Kunstrasenplatz 2019 saniert werden muss, war klar. Doch nicht, in welchem Umfang. Dafür gab die Stadt Ende 2018 ein Gutachten in Auftrag. Dessen Ergebnisse: Fußfangstellen, Unebenheiten, Fehlstellen im Belag und vollständige Abnutzung. Genug, dass „eine weitere Nutzung des Kunstrasenplatzes nicht empfohlen wird“, begründet Pressesprecher der Stadt Andreas Létang die Sperrung. Ob die eigentlich erst 2020 geplante Sanierung des Allwetterplatzes zeitgleich durchgeführt wird, hänge vom Ausmaß der dort notwendigen Maßnahmen ab. Und natürlich von der Entscheidung des Stadtrats, der die zeitgleiche Sanierung genehmigen muss.

Dass der Kunstrasenplatz gesperrt ist, trifft vor allem die Footballer des Landsberg X-Press: Sie müssen sich auf den Beginn der Saison Anfang April vorbereiten. Denn zudem wurden im Stadion selbst statt Kunstrasen Grassamen ausgesät, um die Unebenheiten besser ausgleichen zu können. Ob die jedoch bis zum ersten Heimspiel Ende Mai ausreichend wachsen, ist fraglich. Auch die Fußballer sind betroffen. Wobei der TSV Landsberg noch hoffen darf, dass der die Nebenplätze im 3C-Sportpark zum Saisonbeginn fertig sind.

OB Mathias Neuner will sich vor Ort informieren, welche Maßnahmen konkret anstehen. Man wolle den Sportlern schnellstmöglich gute Sportflächen zur Verfügung stellen.

Susanne Greiner

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