Das erste Element sitzt

Landsbergs neue Brücke wächst Stück für Stück über den Lech

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Maßarbeit: Das erste Element des Lady-Herkomer-Stegs ist am Donnerstagvormittag auf der Lech-Ostseite platziert worden. Im September folgen die weiteren vier.
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Auch vom gegenüberliegenden Ufer beeindnruckend: Das erste Brückenteil des Lady-Herkomer-Stegs.
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Maßarbeit: Das erste Element des Lady-Herkomer-Stegs ist am Donnerstagvormittag auf der Lech-Ostseite platziert worden. Im September folgen die weiteren vier.
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Maßarbeit: Das erste Element des Lady-Herkomer-Stegs ist am Donnerstagvormittag auf der Lech-Ostseite platziert worden. Im September folgen die weiteren vier.
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Maßarbeit: Das erste Element des Lady-Herkomer-Stegs ist am Donnerstagvormittag auf der Lech-Ostseite platziert worden. Im September folgen die weiteren vier.
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Maßarbeit: Das erste Element des Lady-Herkomer-Stegs ist am Donnerstagvormittag auf der Lech-Ostseite platziert worden. Im September folgen die weiteren vier.
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Maßarbeit: Das erste Element des Lady-Herkomer-Stegs ist am Donnerstagvormittag auf der Lech-Ostseite platziert worden. Im September folgen die weiteren vier.
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Maßarbeit: Das erste Element des Lady-Herkomer-Stegs ist am Donnerstagvormittag auf der Lech-Ostseite platziert worden. Im September folgen die weiteren vier.

Landsberg – Das erste Brücken­element des Lady-Herkomer-­Stegs ist an seinem Platz. Ein Autokran hob das rund 48 Tonnen schwere Stahlteil am Donnerstag auf das Widerlager am östlichen Lechufer. Hier wurde es nach genauer Einrichtung vergossen.

Mitte Juni waren drei Brückenteile am Lechufer angekommen und zum sogenannten östlichen Schuss zusammengeschweißt worden. Ein Lkw transportierte nun das Brückenelement die kurze Strecke von der Vormontagefläche neben der Lechturnhalle direkt ans Ufer. Hier stand ein zweiter Kran bereit, der den Brückenschuss auf das Widerlager setzte.

Auf einer Hilfskonstruktion, dem sogenannten Joch, wurde das Brückenelement auf den Zentimeter genau eingerichtet, bevor es mit Spezialbeton im Widerlager vergossen wurde. „Das ist jetzt eine ganz entscheidende Phase“, kommentierte der Chef des städtischen Tiefbaus Hans Huttenloher.

Bauleiter Michael Spängler vom österreichischen Brückenbauunternehmen GLS war unterdessen froh über den raschen Baufortschritt. Da die Kiesinsel im Lech in den kommenden Wochen aufgrund des aktuell sehr hohen Wasserstandes nicht nutzbar sein wird, müssen die Arbeiten auf der Vormontagefläche am Ufer weitergehen. Ab Anfang September werden die weiteren vier Brückenelemente an ihren Platz gesetzt.

Optisch wird sich der Lady-­Herkomer-Steg in der ersten Zeit noch verändern. Die Brücke besteht aus wetterfestem Stahl mit einer Rostschicht auf der Oberfläche; sie wirkt wie ein Schutzfilm. „Für den Unterhalt der Brücke ist das die idealste Lösung“, so Huttenloher. Denn einen Schutzanstrich hätte man regelmäßig erneuern müssen. Der wetterfeste Stahl dagegen muss nie wieder angefasst werden. Zu Anfang wird der Rost die Brücke allerdings noch nicht gleichmäßig überziehen – an einigen Stellen muss er sich erst bilden. „In ein bis zwei Jahren sollte es sich angeglichen haben“, sagt Spängler.
Ulrike Osman

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