Brückenteile angeliefert

Mit der Lady in Landsberg über den Lech

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Heute wurden drei tonnenschwere Brückenteile für den Lady-Herkomer-Steg angeliefert. Sie werden jetzt auf einem Gerüst an der Baustelle zusammengeschweißt und anschließend auf die Pfeiler gelegt.
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Heute wurden drei tonnenschwere Brückenteile für den Lady-Herkomer-Steg angeliefert. Sie werden jetzt auf einem Gerüst an der Baustelle zusammengeschweißt und anschließend auf die Pfeiler gelegt.
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Heute wurden drei tonnenschwere Brückenteile für den Lady-Herkomer-Steg angeliefert. Sie werden jetzt auf einem Gerüst an der Baustelle zusammengeschweißt und anschließend auf die Pfeiler gelegt.
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Heute wurden drei tonnenschwere Brückenteile für den Lady-Herkomer-Steg angeliefert. Sie werden jetzt auf einem Gerüst an der Baustelle zusammengeschweißt und anschließend auf die Pfeiler gelegt.
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Heute wurden drei tonnenschwere Brückenteile für den Lady-Herkomer-Steg angeliefert. Sie werden jetzt auf einem Gerüst an der Baustelle zusammengeschweißt und anschließend auf die Pfeiler gelegt.
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Heute wurden drei tonnenschwere Brückenteile für den Lady-Herkomer-Steg angeliefert. Sie werden jetzt auf einem Gerüst an der Baustelle zusammengeschweißt und anschließend auf die Pfeiler gelegt.
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Auch im nächsten Landsberg-Film wird die Konstruktion sicher zu sehen sein...
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Heute wurden drei tonnenschwere Brückenteile für den Lady-Herkomer-Steg angeliefert. Sie werden jetzt auf einem Gerüst an der Baustelle zusammengeschweißt und anschließend auf die Pfeiler gelegt.

Landsberg – Der Lady-Herkomer-Steg nimmt Gestalt an. In der Nacht zum Montag trafen am Lechufer drei Brückenteile ein, die zum sogenannten östlichen Schuss zusammengebaut werden. In Feinarbeit wurden die tonnenschweren Teile auf ein Vormontagegerüst gesetzt. Hier werden sie nun lagerichtig zusammengeschweißt.

Zwei große und ein kleines Teil – 30, 14 und vier Tonnen schwer – kamen auf Schwertransportern aus Tschechien, wo das österreichische Hochbauunternehmen GLS sie hatte fertigen lassen. Im Vorfeld hatte es von Seiten der Stadt Bedenken gegen die – ursprünglich nicht vorgesehene – Subunternehmerschaft gegeben. Auch hatte GLS Nachforderungen in Höhe von einer Million Euro brutto geltend gemacht.

Über den Stand der Gespräche zwischen der Stadt und GLS gaben sich Vertreter beider Seiten jedoch zugeknöpft. Er gebe „keine Stellungnahme zum laufenden Verfahren“ ab, winkte Milenko Savic, GLS Bereichsleiter Stahlbau, ab. Auch Stadtbaumeisterin Birgit Weber erklärte lediglich, die Brückenteile hätten „alle Qualitätsprüfungen bestanden“.

Neben Weber beobachteten Zweiter Bürgermeister Moritz Hartmann und Alfons Tschech vom städtischen Tiefbauamt die Anlieferung der Teile. „Ich freu‘ mich so“, kommentierte Weber den Baufortschritt. „Die Brücke wird toll.“ Das Bauwerk wird aus wetterfestem Stahl gefertigt, der – im Gegensatz zum Edelstahl – optisch weniger modern wirkt und daher besser ins Altstadtbild passen soll. Auf der Oberfläche werde sich durch Anrosten eine Schutzschicht bilden, „die dann nicht mehr weiterrostet“, erklärte Savic.

Das Abladen der Brückenteile dauerte seine Zeit. Die Zugseile und Gurte mussten mehrfach angepasst werden, um ihre Länge optimal auf den Schwerpunkt der Stahlelemente anzupassen. Spektakulär schwebte nach circa einer Stunde das 30-Tonnen-Teil in der Luft, um dann nach einer 180-Grad-Drehung auf dem Montagegerüst platziert zu werden. „Im Brückenbau sind wir keine Sprinter, sondern Marathonläufer“, so GLS-Bereichsleiter Savic. Für das Abladen und Einrichten aller drei Brückenteile habe man einen ganzen Tag veranschlagt.

Der östliche Schuss ist der erste von insgesamt fünf Brückenabschnitten. Die Eröffnung des Lady-Herkomer-Stegs ist laut Weber für den Herbst geplant, könne sich aber „je nach Witterung“ ins nächste Jahr verschieben, erklärte Milenko Savic.
Ulrike Osman

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