Nicht nur Rosiges

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Der Landfrauenchor Landsberg eröffnete den Landfrauentag des Kreisbauernverbands im vollbesetzten Saal des Alten Wirts in Eresing.

Eresing – Viel Lob und Anerkennung, aber auch nachdenkliche Töne waren zu hören beim Landfrauentag des Kreisbauernverbands. Einig waren sich alle Redner aber in einem: Ohne Bäuerinnen wäre die ländliche Region nicht das, was sie ist.

Der Tag begann mit Musik vom Landfrauenchor Landsberg und einem Morgenlob, das der Ottilianer Pater Tassilo Lengger und BBV-Vertreterin Petra Kaindl gemeinsam gestalteten. Kaindl nutzte die Gelegenheit, aus der aktuellen Umweltenzyklika von Papst Franziskus zu zitieren und dessen Forderung nach einem nachhaltigen Umgang mit der Natur sowie einem verantwortungsvollem Konsum zu unterstreichen.

„Ich schätze Ihre Arbeit“, versicherte Vize-Landrat Peter Ditsch den Anwesenden im vollbesetzten Saal des Alten Wirts in Eresing. „Das Engagement der Landfrauen stärkt den ländlichen Raum und erhält die Lebensqualität.“ Bürgermeister Josef Loy bezog diesen Aspekt auch auf die aktuelle Flüchtlingssituation. Neben der Arbeit in Betrieb und Familie seien es in den Helferkreisen auch vor allem die Frauen, die sich kümmern würden.

Desolate Märkte

Dass trotz aller Arbeit die Situation in der Landwirtschaft nicht rosig ist, verdeutlichte Leonhard Welzmiller. „Wir haben schon bessere Zeiten erlebt“, so der Kreisbauernobmann, der in allen Bereichen desolate Märkte ausmachte. „Egal, ob Milch, Getreide oder Fleisch – und es gibt momentan keine Aussicht auf Besserung.“ Dringend geboten erscheint Welzmiller, dass sich die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit besser darstellt und den Kontakt mit den Verbrauchern sucht.

Ulrike Osman

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