Kommt Bewegung in die Greifenberger Sache?

Landkreis vs. Hardy's: Gespräch am Valentinstag

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Am Valentinstag treffen sich Landrat Thomas Eichinger und die verantwortlichen von Hardy's, um über das weitere Vorgehen beim Bau des Warmbades Greifenberg und der von Hardy's geplanten Anlage zu sprechen.

Landkreis – Der Landkreis und Hardy‘s sind momentan nicht gerade beste Freunde. Zu lange dauert dem Fitnessunternehmen der Neubau des Warmbades Greifenberg. Vielleicht sorgt ja das Datum – der 14. Februar – für das geplante erste Gespräch zwischen Hardy‘s und Landrat Thomas Eichinger (CSU) für etwas mehr Verständnis. Schließlich ist es der Valentinstag.

SPD-Kreisrat Peter Wittmaack bat Eichinger im Kreisausschuss letzter Woche, doch „in medias res“ zu gehen und mit Hardy‘s Kontakt aufzunehmen. Dass der Landkreis das Bad in Eigenregie bauen wolle, habe man dort akzeptiert. Jetzt solle man den Hotelbau nicht weiter ausbremsen. Bei den Bürgern herrsche Unmut.

„Ich teile Ihre Einschätzung nicht“, antwortete der Landrat. Unmut herrsche bei den Bürgern, aber nicht das Hotel sei das Problem, sondern der langsame Fortschritt beim Bau des Warmbades. Die Priorität de Bades sei klar, die Abbrucharbeiten würden aber in Kürze beginnen. Auf Nachfrage Robert Sedlmayrs (ödp) bestätigte Eichinger, dass es hinsichtlich der Überplanung des Grundstücks außerhalb des Fitnessstudios keine vertragliche Einigung zwischen Hardy‘s und dem Landkreis gebe.

Wenn der Badbetrieb erst einmal funktioniere, „steht weiteren Bauten nichts entgegen“. Deren Lage müsse man aber prüfen, was erst nach Errichtung der Becken möglich sei. Nicht, dass sich Hotelgäste später über die Geräuschkulisse seitens der Badegäste beklagten.

Sei man soweit, werde man ein Gutachten des Grundstückswert in Auftrag geben und die Bauabsicht im Kreisausschuss beraten. „Dieser Sommer sollte uns dazu dienen.“

Reaktion Hardy‘s

Er wundere sich schon ein bisschen, informiert der Sohn des Inhabers Reinhard Klinke Johannes, zuständig Projektmanagement bei Hardy‘s Greifenberg. So seien die Pläne für den Bau der Becken des Warmbades ebenso bekannt wie auch die von Hardy‘s geplante Anlage samt Hotel. Weshalb man dann erst warten müsse, bis die Becken fertig seien, verstehe er nicht.

Außerdem, so erzählt Klinke, hätten er und sein Vater er im letzten Jahr mehrmals versucht, einen Gesprächstermin beim Landrat zu bekommen – leider ohne Erfolg. Jetzt, da man das Anliegen öffentlich gemacht habe, funktioniere es plötzlich. „Wir wissen aber nicht, was uns bei diesem Termin erwartet“, sagt Klinke. Zwar habe er eine E-Mail an Eichinger geschickt mit der Bitte, über den Inhalt des angesetzten Gespräches zu informieren, bisher aber keine Antwort bekommen.
Susanne Greiner

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