Gefahr durch Zecken

Landkreis Landsberg zum FSME-Risikogebiet erklärt

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Der Landkreis Landsberg wurde zum FSME-Risikogebiet erklärt.

Landkreis – Sie sind klein und recht unscheinbar – können dem Menschen aber äußerst gefährlich werden. Die Rede ist von Zecken. Sie übertragen unter anderem den FSME-Virus. Der Landkreis Landsberg wurde nun zum Risikogebiet erklärt.

Große Teile Bayerns waren bisher schon FSME-Risikogebiet. Nun sind drei weitere Kreise hinzugekommen: 91 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte sind ab sofort als Risikogebiet benannt. Neben dem Landkreis Landsberg sind auch Garmisch-Partenkirchen und Kaufbeuren in die Liste mitaufgenommen worden. Das teilt Landkreis-Pressesprecher Wolfgang Müller mit.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist – nach der Lyme-Borreliose – die zweithäufigste zeckenübertragene Krankheit in Deutschland. Verursacht wird sie durch das FSME-Virus.

Zunächst treten grippeähnliche Symptome auf. Bei etwa zehn Prozent der Patienten entsteht außerdem nach sieben bis 20 Tagen Hirnhaut- und Gehirnentzündung. Rund ein Prozent der Fälle verläuft tödlich.

Da es keine ursächliche Therapie gegen die FSME gibt, stellt die Impfung die einzige wirksame Schutzmaßnahme dar. Für einen vollständigen Impfschutz sind in der Regel drei Impfungen notwendig. Zudem werden regelmäßige Auffrischimpfungen im Abstand von drei bis fünf Jahren empfohlen.

Weitere Informationen zur FSME auf den Seiten des LGL

Alles zur FSME-Impfung

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