+++ Corona-Ticker +++

Corona im Landkreis Landsberg: Inzidenz unter 60 - Zahl der COVID-19-Toten bleibt bei 35

Coronakarte RKI Landkreis Landsberg
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Inzwischen liegt die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Landsberg bei 59,8. Aichach-Friedberg (gelb) liegt bei 45,3.

Landkreis – Die Inzidenzzahl für den Landkreis Landsberg sinkt unter 60. Dafür ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Mensch gestorben. Bei der vom RKI mit 36 gemeldeten Zahl der an oder mit COVID19-Gestorbenen handele es sich um eine Fehlmeldung des LGL.

+++ Mittwoch, 20. Januar +++

• Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis sinkt weiter und liegt heute bei 59,8. Das RKI meldet 72 Personen, die sich innerhalb der letzten sieben Tage mit dem Coronavirus nachweislich infiziert haben. Laut Landrat Thomas Eichinger rechne man aber mit steigender Tendenz, wenn die bereits in Bayern auch nachgewiesenen hochinfektiösen mutierten Virusvarianten verstärkt auftreten.

Das Landratsamt Landsberg meldet 79 aktuell Infizierte und 162 Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg befinden sich laut Pressesprecher Wolfgang Müller nur noch acht Patienten, fünf davon auf der Normalstation, drei auf intensiv, wovon einer beatmet werden müsse.

Das RKI meldet zwar 36 Menschen, die im Landkreis im Zusammenhang mit COVID19 gestorben seien,. Dabei handele es sich aber wohl um eine Fehlmeldung des LGL, informiert der persönliche Referent des Landrats Philippe-M. Optenhövel.

• Diese Woche hat der Landkreis keinen Impfstoff erhalten. Deshalb mussten rund 200 Termine abgesagt und verschoben werden. Manche können erst im Mai nachgeholt werden. Der Grund dafür ist bisher nicht bekannt, gibt Landrat Thomas Eichinger bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bisher seien 1.900 Erstimpfungen und 84 Zweitimpfungen durchgeführt worden, vor allem in Pflegeheimen, eine dreistellige Zahl direkt im Impfzentrum. Die Impfbereitschaft des Pflegepersonals liege mit 20 Prozent der Beschäftigten deutlich unter der der Bewohner, von denen sich 80 Prozent impfen ließen. Die Personen mit höchster Priorität in den Heimen seien inzwischen nahezu alle geimpft, informierte der Pflegeleiter der FüGK Erich Püttner im Kreisausschuss. 

• Ansteckungen habe es in der letzten Zeit bei Einzelereignissen wie Familien- oder Geburtstagsfeiern gegeben, berichtet Eichinger. Bei zwei dieser Feiern im südlichen Landkreis hätten sich insgesamt 33 Personen infiziert, „das ist ein Drittel der aktuellen Fälle“, so Eichinger. In beiden Fällen habe es eine Anzeige gegeben.

Beide Polizeiinspektionen im Landkreis (Landsberg und Dießen) meldeten indessen verstärkte Kontrollen in Bezug auf die Ausgangssperre sowie die Maskenpflicht. Hier sei wohl in Zukunft mehr Personal notwendig. In den letzten Wochen habe man 70 Bußgeldverfahren eingeleitet.

+++ Dienstag, 19. Januar +++

• Landkreis Landsberg weiterhin mit rückläufiger Inzidenzzahl. Laut RKI sind innerhalb der letzten sieben Tage 84 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Umgerechnet auf 100.000 Personen ergibt das die 7-Tage-Inzidenz von 69,8. Das Landratsamt Landsberg meldet aktuell und in Quarantäne 92 Personen, als Kontaktpersonen sind noch 161 Menschen in Quarantäne.

Auch die Zahl der COVID-19-Patienten im Klinikum ist weiterhin stabil. Momentan werden dort elf Menschen wegen COVID-19 behandelt, drei davon auf der Intensivstation, einer muss invasiv beatmet werden.

+++ Montag, 18. Januar +++

• Inzidenzzahl steigt am Samstag über 80, fällt jedoch heute wieder auf 74,8. Damit hat der Landkreis den zweitniedrigsten Inzidenzwert innerhalb Oberbayerns und Schwabens. Nur Aichach-Friedberg liegt mit 55,7 noch darunter. Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich laut RKI 90 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit erhöht sich die Zahl der seit Beginn nachgewiesen mit dem Virus infizierten Personen im Landkreis Landsberg auf 2.595. Als genesen gelten laut Landratsamt 2.462 Menschen. Aktuell infiziert und in Quarantäne sind 98 Personen, als Kontaktpersonen in Quarantäne zählt das Landratsamt 149 Menschen.

+++ Freitag, 15. Januar +++

• Inzidenzzahl wieder gefallen: Innerhalb der letzten sieben Tage meldet das RKI für den Landkreis Landsberg 89 neue Infektionsfälle. Umgerechnet auf 100.000 Landkreisbewohner ergibt das eine Inzidenzzahl von 74. Dass sich trotz ungefähr gleichbleibender Anzahl von Neuinfektionen die Inzidenzzahl reduziert, liegt wohl daran, dass gestern laut Landratsamt noch 181 infizierte Personen in in Quarantäne waren, heute aber nur noch 120. Was heißt, dass rund 60 Menschen heute die Quarantäne beenden konnten. Als Kontaktpersonen in Quarantäne sind weiterhin 171 Menschen.

• Im Klinikum Landsberg sind momentan wieder zwölf Patienten mit COVID-19 untergebracht. Drei davon liegen auf der Intensivstation, wovon nur noch eine Person invasiv beatmet werden muss.

+++ Donnerstag, 14. Januar +++

• Die Inzidenzzahl für den Landkreis Landsberg ist heute um rund zehn Punkte auf 81,5 gestiegen. Infiziert seien momentan 181 Personen, als Kontaktpersonen in Quarantäne wie gestern weiterhin 188 Menschen. Damit steigt die Zahl der seit Pandemie-Beginn mit dem Coronavirus Infizierten auf 2.550. Als genesen gelten circa 2.394 Personen.

Die Zahl der COVID-19-Patienten im Klinikum Landsberg sinkt hingegen leicht. Momentan werden laut Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller elf COVID-19-Patienten dort versorgt. Drei von ihnen sind auf der Intensivstation und müssen invasiv beatmet werden.

• Welche Regeln im Lockdown gelten, ist hier nachzulesen: Bayerisches Staatsministerium
• Die Priorisierungsstufen des Robert-Koch-Institutes (RKI) zur Impfung sind hier nachzulesen.

+++ Mittwoch, 13. Januar +++

• RKI meldet 35 Personen im Landkreis Landsberg, die an oder mit COVID-19 gestorben sind. Bei dem letzten Todesfall habe es sich um einen älteren Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen gehandelt, meldet Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt dennoch weit unter 100, sinkt sogar im Vergleich zu gestern noch auf 70,7. Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich laut RKI 85 Personen mit dem Virus infiziert, was auf 100.000 Einwohner umgerechnet die Inzidenzzahl ergibt. Damit steigt die Zahl der seit Pandemiebeginn im Landkreis mit dem Virus infizierten Personen auf 2.531.

Aktuell meldet das Landratsamt 122 Infizierte. Weitere 188 Kontaktpersonen K1 seien in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg werden 12 COVID-19.Patienten behandelt - ein Patient weniger als gestern. Drei davon sind auf der Intensivstation, zwei von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Zu der teilweise schwanken Angabe der verfügbaren Intensivbetten im Klinikum Landsberg auf dem Portal DIVI Intensivregister antwortet Klinikumschef Marco Woedl: „Wir haben aktuell zwei Intensivstationen mit insgesamt 20 aufgestellten Betten – eine COVID19 Intensivstation und eine NON-COVID19 Intensivstation. Da aus Personalengpässen heraus nicht immer alle Betten zur Verfügung stehen, werden in DIVI nur die Betten gemeldet, die wir mit unserem Personal betreiben könnten.“

+++ Dienstag, 12. Januar +++

• Noch ein Mensch stirbt an den Folgen der vom Coronavirus verursachten Krankheit. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die an COVID-19 im Landkreis gestorben sind, auf 34. Das RKI meldet innerhalb der letzten sieben Tage 92 Personen, die sich neu mit dem Virus infiziert haben. Auf 100.000 Einwohner gerechnet ergibt das die Inzidenzzahl von 76,5. Damit liegt der Landkreis unter dem Wert der Nachbarlandkreise, die alle bereits wieder eine 7-Tage-Inzidenz von über 100 haben.

Im Klinikum werden momentan 13 Patienten mit der vom Coronavirus verursachten Erkrankung COVID-19 versorgt, meldet das Landratsamt, drei davon auf der Intensivstation, wovon zwei invasiv beatmet werden müssten.

• Schnelltest auf eigen Kosten: Wer einen Covid-19-Schnelltest machen möchte, kann ihn ab heute auf eigene Kosten im Testzentrum auf dem Fliegerhorst Landsberg durchführen lassen, teilt das Klinikum Landsberg mit. Von Montag bis Freitag, jeweils von 16 bis 18 Uhr, würden die Schnelltests durchgeführt – allerdings nur nach telefonischer Voranmeldung unter 08191/129-1770. Ein Covid-19-Schnelltest koste den Selbstzahler 30,30 Euro, es sei nur EC-Kartenzahlung möglich. 

Wichtige Zusatz-Info: Wer regelmäßiger Besucher eines Senioren- oder Behindertenpflegeheimes ist, erhält von der dortigen Einrichtung einen Berechtigungsschein. Mit diesem bekommt man den Schnelltest in Penzing kostenlos durchgeführt - muss aber unbedingt trotzdem vorher unter der oben genannten Nummer einen Termin vereinbaren.

• Probleme bei bayernweiter Impf-Plattform. Auf der bayernweiten Webseite www.impfzentren.bayern gibt es regen Andrang - was unter anderem dazu führe, dass die Seite teilweise nicht erreichbar sei. Weiterhin bittet das Ministerium, dass sich vorerst nur Personen der ersten Priorisierungsgruppe registrieren. Denn alle Registrierungen müsse man prüfen.

Ein weiteres Problem melden Personen, die dort beispielsweise eine Registrierung für ihre Eltern vornehmen wollen. Denn pro Registrierung ist eine eigene E-Mail-Adresse notwendig - etwas, was nicht jeder über 80-Jährige unbedingt vorweisen kann.

• Ab Montag FFP2-Masken auch im Nahverkehr und im Einzelhandel. Diese Regel hat Ministerpräsident Söder in einer Pressekonferenz mitgeteilt.

+++ Montag, 11. Januar +++

• Seit Donnerstag ein weiterer Todesfall. Im Landkreis Landsberg sind laut Landratsamt seit Beginn der Pandemie nun 33 Menschen an COVID-19 gestorben. Das RKI zählt 77 Neuinfizierte innerhalb der letzten sieben Tage. Pro 100.000 Einwohner sind das (7-Tage-Inzidenz) 64 Neuinfizierte. Kurzzeitig war die Inzidenzzahl am Samstag auf knapp 90 gestiegen.

• Impfanmeldung online über zentrales Portal. Die Anmeldung zum Impfen soll laut Staatsministerium über das Bayernweite Portal Impfzentrum Bayern stattfinden. Auf dem Portal, das wie eine Warteliste funktioniert, kann sich jeder registrieren. Neben Kontakt- und Adressdaten werden dort auch Faktoren abgefragt, die die Impfreihenfolge gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) festlegen, wie beispielsweise hohes Alter, Arbeit im Pflegebereich oder Vorerkrankungen. Nach einmaliger Registration werde sich das entsprechende Impfzentrum wegen eines Impftermins melden. Eine telefonische Anmeldung sei aber weiterhin möglich, so das Staatsministerium. Laut BR sollen sich jedoch vorerst nur diejenigen dort registrieren, die zu einer der obersten Gruppen bei der Priorisierung gemäß der STIKO gehören. So werde man unnötige Prüfungen und Rückfragen vermeiden, informiert der neue Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

Dementsprechend lautet auch die Antwort nach der erfolgreichen Registrierung: „Sie werden automatisch per E-Mail und/oder SMS kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich. Bitte verzichten Sie auch auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten der Impfzentren belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt. Die Vergabe der Impftermine orientiert sich an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden.“

• Laut Staatsministerium sind heute rund 112.000 neue Impfdosen in Bayern angekommen. Künftig sollen wöchentlich Impfdosen in Bayern ankommen. Nachdem nun auch der zweite Impfstoff von Moderna in der EU zugelassen wurde, werde man auch davon Dosen erhalten. Holetschek: „Nach dem bekannten bundesweiten Verteilschlüssel dürfen wir in einer ersten Charge allerdings mit weniger als 10.000 Impfdosen des Moderna-Präparats rechnen. Ich hoffe, dass rasch Nachschub kommt.“

• Click & Collect seit heute erlaubt. Voraussetzungen sind ein Hygienekonzept des Händlers, fixe Zeitfenster für alle Kunden und das Tragen von FFP2-Masken von Mitarbeitern und auch Kunden, sowohl im Geschäft als auch auf den Flächen davor.

Die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, am 8. Januar bezüglich der FFP2-Masken-Pflicht ergänzt, definiert das Tragen der Masken als verpflichtend für „Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen“. Folgende Bereiche werden dort genannt: „in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen“. Diese Verordnung wurde mit der Änderung vom 8. Januar dahingehend ergänzt, „dass eine FFP2-Maske zu tragen ist“.

Alle Nachrichten des Coronatickers bis einschließlich Sonntag, 10. Januar, finden sie hier.

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