Ende eines Alptraums?

Offenbar keine Mehrheit für erhöhte Kreisumlage

Landratsamt Landsberg
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Offenbar gibt es keine Mehrheit für die von Landrat Thomas Eichinger erbetene Erhöhung der Kreisumlage
  • Werner Lauff
    VonWerner Lauff
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Landkreis – Für die Stadt Landsberg sowie die Märkte und kreisangehörigen Gemeinden im Landkreis geht wahrscheinlich soeben ein Albtraum zu Ende: Kurz vor Redaktionsschluss erfuhr der KREISBOTE aus dem Kreistag, es gebe keine Mehrheit für die von Landrat Thomas Eichinger (CSU) erbetene Erhöhung der Kreisumlage. 

Aus der gebildeten faktischen Koalition scherte insbesondere die SPD aus. Aber auch aus der CSU gab es Widerstand; es habe sich um eine „Forderung zur Unzeit“ gehandelt.

Landsbergs Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) hatte der neuen Umlage mit Unterstützung des Stadtrats ebenfalls widersprochen und eine Ablehnung angekündigt. Die Aufstockung von 51 auf 53 Punkten hätte die meisten Kommunen im Landkreis in Schwierigkeiten gebracht. Einige hätten weitere Kredite aufnehmen müssen. Da Zins und Tilgung aber aus den laufenden Einnahmen zu erwirtschaften sind, wäre ihr Haushalt nicht genehmigungsfähig gewesen. Ausgabenkürzungen zulasten der Bürger wären dann unvermeidlich.

In Sachen Finanzen gibt es beim Landkreis noch weitere Probleme: Der Jahresabschluss 2019 liegt noch nicht vor. Und die Liquidität des Landkreises ist so hoch, dass erhebliche Negativzinsen anfallen (siehe KREISBOTEN-Artikel „Viel Geld in der Landkreisbank“).

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