EV Landsberg 2000 ist erleichtert

Erleichterung herrscht beim EV Landsberg 2000: Der Verein darf auch in der kommenden Saison in der Eishockey-Oberliga an den Start gehen. Wie ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger am Montag dem KREISBOTEN bestätigte, darf der EVL seine Lizenz weiter behalten.

„Der Verein hat alle Auflagen erledigt und wir haben für die Lizenz grünes Licht gegeben.“ Dementsprechend groß war am Montag auch die Erleichterung bei den EVL-Verantwortlichen. „Wir sind froh, dass wir das jetzt erledigt haben“, freute sich Vorstand Hans-Jürgen Böttcher. Allerdings hob er gleich wieder mahnend den Zeigefinger: „Das wird eine ganz schwere Saison, wo wir uns einfach stabilisieren müssen.“ Außerdem müssten die ganzen Intrigenspiele der letzten Zeit ein Ende haben. Böttcher spielt auf etliche Internas an, die anonym an die Presse weitergegeben wurden. Laut Oliver Seeliger wird Landsberg nun in der kommenden Saison in einer Elferliga um die begehrten Playoff-Plätze kämpfen. „Am genauen Modus muss zwar noch getüftelt werden, aber ich gehe davon aus, dass wir eine Doppelrunde spielen.“ Das würden für den EVL insgesamt 40 Saisonspiele in der Hauptrunde bedeuten. Barz kommt aus München Mit der Erteilung der Lizenz wird der EV Landsberg 2000 in den nächsten Tagen nun auch seinen Kader komplettieren. Neben Derek Switzer vom ESV Kaufbeuren (der KREISBOTE berichteten) soll auch ein Spieler aus der 2. Bundesliga geholt werden. Stürmer Benjamin Barz kommt wohl vom EHC München an den Lech. Der 25-Jährige gilt als ausgesprochene Verstärkung. Insgesamt vier Jahre war Barz in der Deutschen Eishockey Liga bei den Nürnberg Icetigers und den DEG Metro Stars aktiv und bestritt insgesamt 184 DEL-Spiele. In München kam er in der vergangenen Saison allerdings nur auf zwei Tore und drei Assists. Vorbereitung Fest stehen mittlerweile auch schon die ersten Vorbereitungsspiele beim EVL. Am 30. August startet das Testspiel-Programm für die Mannschaft von Coach Norbert Zabel mit einer Auswärtspartie beim VEU Feldkirch in Österreich. Fünf Tage später testen die Landsberger zuhause gegen den EC Peiting. Weitere Gegner sind Red Bull Salzburg II, noch einmal Peiting und Feldkirch.

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