Ab Mitte Juni wieder eben in den Wildpark

Landsberg: Licht am Ende der Baustelle

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Die verbliebenen Spundwände werden so abgeschnitten, dass sie nicht mehr sichtbar sind.

Landsberg – „Wir befinden uns auf der Zielgeraden.“ Nicht nur Johannes Haas vom Wasserwirtschaftsamt klingt erleichtert. Auch viele Wildparkliebhaber dürfte diese Aussage erfreuen. Es geht um die Baustelle zur Sanierung der Lechmauer, einerseits am Klösterl, andererseits im Englischen Garten. Schon jetzt wurde ein Großteil der Spundwände am Ostufer gezogen. Danach folgt der Rückbau der Baustelleneinrichtungsfläche am Klösterl-Parkplatz, anschließend der der Baustraße und schließlich noch die Arbeiten am Westufer. Auf ein genaues Datum für die Arbeiten an der Ostseite will sich Haas noch nicht festlegen. „Aber bis Mitte Juni dürfte der Weg bis zum ersten Eingang des Wildparks wieder frei sein.“

Der Rückbau der Baustelle zur Sanierung der Lechmauer auf der Ostuferseite hat begonnen.

Die erste Aufgabe ist gerade der Rückbau des Arbeitsplateaus im Fluss, von dem aus die Mauerarbeiten ausgeführt wurden. Zusehen sind noch einige wenige Spundwände. „Die Wände auf der Mauerseite bleiben im Fluss“, erläutert Haas. „Sie werden aber auf Höhe des Fundaments abgeschnitten“ – liegen also unter Wasser. Auch die Steine bleiben weitestgehend im Wasser, um den Flusshang gegen Erosion abzusichern.

Auch der Kies verbleibt im Fluss. „Er wird planiert und modelliert, circa 30 bis 40 Zentimeter unter dem Wasserspiegel“, sagt Haas. Das sei mit der Fischerei abgestimmt, denn diese Kiesfläche könne als Laichplatz dienen.

Mit dem Rückbau des Parkplatzes am Klösterl und der Bau­straße insgesamt werde man innerhalb der nächsten zwei Wochen beginnen. Auf dem Parkplatz müsse neben dem Abtransport der Maschinen und Materialien auch der Kies rückgebaut werden. Die Baustraße müsse allerdings bis zuletzt bleiben, „denn wenn die weg ist, dürfen wir ja auf dem Weg entlang des Flusses nicht mehr mit schweren Maschinen fahren.“

Die anderen Arbeiten, der Rückbau der Baustraße auch hinter dem Eingang zum Wildpark, würden sich wahrscheinlich bis Mitte, Ende Juli ziehen, so Haas. „Das hängt ganz davon ab, wie der Weg unter der Baustraße erhalten ist.“ Müsse man viel

Die Westseite

Auf der Westseite laufen die Arbeiten an den zwei Dammbalkenverschlüsse – die zwei Betonbauwerke – auf Hochtouren. Es sind Anlagen, bei denen mittels eingezogener Alubalken der Hochwasserschutz zur Straße ‚Am Englischen Garten‘ hergestellt werden kann. Ansonsten bleiben sie offen als Durchgänge von der Straße in den Park. Der Deich zwischen den beiden Balkenverschlüssen, dort, wo die Häuser direkt auf der Lechmauer stehen, sei ebenfalls schon fertig, berichtet Haas.

Bei den Arbeiten an der Westseite hinke man zwei, drei Wochen hinterher, vor allem, da am Anfang noch eine Wasserleitung gesichert werden musste. „Hier rechne ich mit einem Abschluss der Bauarbeiten bis Ende Juli, Anfang August.“
Susanne Greiner

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