Landsberg nicht zu stoppen – Landesliga Süd: Verdientes 0:0 für den TSV Landsberg gegen FC Augsburg II

Nach vier Spieltagen in der Landesliga Süd ist der TSV Landsberg immer noch ungeschlagen: Am vergangenen Samstag erkämpften sich die Frankl Schützlinge ein verdientes Unentschieden beim Juniorteam des Zweitligisten FC Augsburg. Mann des Tages war zweifellos TSV-Keeper Johannes Steiner, der durch zwei gehaltene Elfmeter auf sich aufmerksam machte. Lediglich die vielen fragwürdigen Entscheidungen von Schiedsrichter Keck trübten die Freude über den Punktgewinn.

Von Beginn an war zu merken, dass das Nachwuchsteam der Augsburger zeigen wollten, wer der Herr im Hause ist. Gekonnt lief der Ball durch die eigenen Reihen und bereits nach sieben Minuten wurde die Standfestigkeit in der Landsberger Hintermannschaft geprüft. Doch der Ball verfehlte sein Ziel um ein paar Zentimeter. Ebenso in der 15. Minute als ein FCA-Angreifer allein auf TSV Schlussmann zulief, aber nicht verwerten konnte. In der 22. Minute griff der Schiedsrichter erstmals aktiv ins Spielgeschehen ein. Aus stark abseitsverdächtiger Position verfehlten die FCA Junioren wiederum nur knapp. Auch in der Folgezeit hatten die Augsburger mehr vom Spiel, aber die größeren Chancen besaß auf einmal der TSV Landsberg. Aber weder Starker noch Rössle konnten den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Und so ging es ohne Tore in den zweiten Durchgang. Dieser begann wie der erste endete – mit zwei guten Einschussmöglichkeiten für die Gäste aus Landsberg. Aber weder Sebastian Bonfert noch David Riedlbauch brachten die Kugel im Tor des FC Augsburg unter. Im Gegenzug hatten die Hausherren dann eine große Möglichkeit in Führung zu gehen. Doch Abwehrchef Hannes Müller riskierte Kopf und Kragen um diese zu vereiteln. Als auch diese Chance ungenutzt blieb, war man im Lager des TSV überzeugt, einen Punkt beim haushohen Favoriten entführen zu können. Bis zur 70. Minute. Ab sofort hatte Schiedsrichter Keck seinen großen Auftritt. Ein fairer Zweikampf im Strafraum der Landsberger endete mit einem Elfmeterpfiff. Ungläubiges Staunen auf beiden Seiten. Doch TSV Schlussmann Johannes Steiner parierte den Strafstoß mit einer Glanzparade. Große Freude bei den Anhängern des TSV. Allerdings nur für wenige Zehntelsekunden. Denn der Unparteiische ließ den Elfmeter aus unerfindlichen Gründen wiederholen. Und womit keiner rechnete trat ein: Johannes Steiner erahnte wiederum die Ecke und parierte auch den zweiten Elfmeter. Im Anschluss starteten die Augsburger, angetrieben vom Ex-Landsberger Salemovic wütende Angriffe Richtung Landsberger Gehäuse. Allerdings ohne Erfolg. Denn entweder scheiterten sie am eigenen Unvermögen oder an dem über sich hinauswachsenden TSV Keeper Johannes Steiner. Gelb-Rot für Wochnik Und wie bereits zuvor sorgte eine weitere Entscheidung des Mannes in schwarz für Aufregung im Lager des Gastes. Ein normaler Zweikampf endete für Landsbergs Verteidiger Arek Wochnik mit einer gelb-roten Karte in der 78. Minute. Aber weder die vielen Zugeständnisse des Schiedsrichters noch die numerische Überlegenheit konnten die Augsburger nutzen. Und so blieb es beim verdienten Unentschieden. Auf Seiten des TSV Landsberg war man natürlich über den Punktgewinn beim Aufstiegsfavoriten äußerst erfreut, wenngleich die Schiedsrichterentscheidungen auch nach Schlusspfiff einen faden Beigeschmack hinterließen. Trainer Jochen Frankl: „Die Leistung des Schiedsrichters ist ein Skandal! Ich bin stolz auf meine Jungs, dass sie trotz immenser Benachteiligungen nie aufgegeben haben.“ Heimsieg in Aussicht? Nun gilt es den guten Saisonstart am kommenden Mittwoch mit einem Heimsieg zu krönen. Zu Gast bei den Landsbergern ist der TSV Großhadern. Anpfiff dieser Partie ist um 18.30 Uhr im Hacker Pschorr Sportpark.

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