Lumpiger Donnerstag

In Landsberg sind die Narren los - so war der Umzug

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Viele Narren fanden für den Lumpigen Donnerstag den Weg nach Landsberg.
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Viele Narren fanden für den Lumpigen Donnerstag den Weg nach Landsberg.

Landsberg - Ein Helau auf all die verschiedenen Themengebiete. Von der Eiszeit in den VIP-Club, dann zum mexikanischen Totenfest, von dort aufs Traumschiff und ab zum Grund des Meeres. Eine Menschenmenge voll Feierlaune, dazu noch schönes Wetter und ein längerer Umzug als im vergangenen Jahr: Neun Wagen und 13 Fußgruppen waren Teil des Lumpigen Donnerstags in Landsberg.

Bis kurz vor Beginn des Gaudiwurms sah es so aus, als würde es am Lumpigen Donnerstag regnen. Doch die Landsberger schienen die Wolken mit ihrer guten Laune zu vertreiben. Zur Freude der anwesenden Zuschauer war der Partyzug dieses Jahr auch wieder länger. Dennoch waren viele auch dieses Jahr nicht zufrieden mit dem Umzug. „Er war zwar länger, aber es hat immer wieder gestockt“, schimpft eine Gruppe älterer Damen. „Letztes Jahr war er einfach zu kurz, dieses Jahr war es ein bisschen besser, aber es gibt Verbesserungspotenzial“, meinte eine Gruppe Cowboys. Einige waren aber auch zufrieden. „Es ist nicht die Länge, sondern die Qualität, die einen guten Umzug ausmacht“, sagte ein Zuschauer am Hellmairplatz.

Ein paar Meter weiter suchte man den letztjährigen Co-Moderator und Oberbürgermeister Mathias Neuner vergeblich, denn der Landsberger OB war als Kapitän der „Traumschiffer“ ein Teil des Umzugs. Dies schadete der Stimmung aber keineswegs, denn viele feierten den Bürgermeister in seiner Kapitänskluft. „Echt cool, dass Sie da mitmachen“, rief ein Besucher Neuner zu.

Viele Teilnehmer freuen sich auf die kommenden Faschingstage. „Es ist schön, neue Leute kennenzulernen, sich Kostüme anzuschauen“, meint Mariella Beier.

Einen weiten Weg haben Silke und Doris Müller hinter sich. Die beiden Füssenerinnen feierten am Lumpigen Donnerstag einen Junggesellinnenabschied. „Wir waren letzten Jahr schon hier“, erzählt Silke. Doris drückt sich deutlicher aus: „Landsberg hat uns eben einfach saugut gefallen.“

Auch Familie Wind hat Spaß am Fasching. „Wir verkleiden uns gerne, die Kinder waren heute als Fledermäuse in der Schule und jetzt haben wir uns warme Bärenkostüme ausgesucht, damit niemand frieren muss“, erklärt Vater Christian. Das Familienkostüm der Winds für den nächsten Lumpigen Donnerstag steht auch schon fest: „Wir haben noch Kostüme von Fred Feuerstein daheim. Ein Kind muss dann halt ein Dino sein.“

Den meisten Applaus holten sich wie bereits vergangenes Jahr die Wägen des Umzugs ab. Allen voran der Wagen der Jugendinitiative Scheuring. Mit ihrem Motto „Dia de Los Muertos“ schienen sie einen Nerv im Publikum getroffen zu haben, denn alle 20 Meter ging ein positives Raunen durch die Zuschauer.

Weniger Glück hingegen hatte der Scrat-Ice-Age-Bauwagen Winkl. Ihr Motto „Dabei sein ist alles“ wurde Wirklichkeit, da ihnen während des Umzuges der Strom ausging. So ertönte keine Musik mehr aus ihren Lautsprechern.

Matthias Gschwind

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