Interimsunterkunft für Skaterplatz

Landsberg: Skaten an der Alten Wache?

Abbauarbeiten des Skaterplatz Landsberg
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Zu Beginn der Bauarbeiten für den Lady-Herkomer-Steg musste der Skaterplatz am Inselbad weichen. Aber vielleicht wird er dort in der Nähe wieder unterkommen.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Landsberg – Für Landsbergs Skater zeichnet sich eine Übergangslösung ab. Bis der am Inselbad abgebaute Skaterplatz einen neuen Standort gefunden hat, könnte vorübergehend eine Alternative im Gewerbegebiet Frauenwald geschaffen werden. Außerdem hatte Zweiter Bürgermeister Moritz Hartmann (Grüne) bei der jüngsten Sitzung des Jugendbeirats noch eine weitere gute Nachricht für Landsbergs Skater.

Vier Standorte sind als Interimslösung überprüft worden, einer von ihnen kommt in Frage: der städtische Parkplatz gegenüber der Alten Wache im Gewerbegebiet Frauenwald. Die Fläche ist befestigt und ausreichend tragfähig, der Auf- und spätere Abbau der Obstacles wäre laut Hartmann mit geringem Kostenaufwand möglich. Außerdem gibt es an dieser Stelle keine Nachbarn, die sich über Lärm beklagen könnten. Betroffen wäre lediglich die Firma Iwis, deren Mitarbeiter den Parkplatz nutzen.

Als nicht geeignet erwiesen sich dagegen der Wendekreis im Frauenwald – er liegt zu abgeschieden mitten im Wald -, das Gelände des Sportzentrums und der Parkplatz am Jugendzentrum. Letzterer ist zu klein und nicht geteert, so Hartmann. Und am Sportzentrum gäbe es Nutzungsüberlagerungen sowie Probleme mit dem Emissionsschutz.

Wie Tiefbaureferatsleiter Hans Huttenloher sagte, wäre es zeitlich und technisch möglich, dass der Bauhof im nächsten April die Skateranlage auf dem Parkplatz an der Alten Wache aufbaut. Derzeit sind die Obstacles in Erpfting eingelagert. Diese Option soll nun näher geprüft werden. Bis zum Frühjahr soll auch geklärt werden, ob die Skaterszene den Platz im Gewerbegebiet annehmen würde.

Zurück nach Hause?

Unterdessen zeichnet sich ab, dass die Anlage nach Fertigstellung des Lady-Herkomer-Stegs in die Nähe ihres ursprünglichen Standorts zurückkehren könnte. Es sehe „ziemlich gut aus“, dass man dort eine geeignete Fläche finden werde, berichtete Hartmann. „Das wäre ideal.“ Gestaltungsideen für den Bereich, in dem der neue Lechsteg anlandet, sollen im Rahmen eines Wettbewerbs gefunden werden. Zur Ausführung können sie allerdings erst nach Abschluss der Bauarbeiten kommen, laut Huttenloher also nicht vor dem kommenden Sommer.

Einstimmig verabschiedete der Jugendbeirat den Grundsatzbeschluss, dass er den Standort am Inselbad unterstützt und gern in die Planungen involviert werden würde.
Ulrike Osman

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