„Falsche Polizisten“ unterwegs

Landsberg, Starnberg und Dachau: Telefonbetrüger erbeuten 360.000 Euro

Schriftzug Polizei auf Pkw
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Rund 360.000 Euro konnten Telefonbetrüger in drei Fällen erbeuten.

Landkreis Landsberg - Wieder haben Betrüger es geschafft, als „falsche Polizeibeamte“ oder angebliche Verwandte über 360.000 Euro zu erbeuten. Es geht dabei um drei Fälle - einer davon im Landkreis Landsberg.

  • Telefonbetrüger in drei Fällen erfolgreich
  • Insgesamt 360.000 Euro erbeutet
  • Betrüger geben sich als Polizeibeamte oder Verwandte aus

Den geschädigten Senioren wurde in zwei Fällen vorgegaukelt, dass sie mit der Polizei verbunden wären und Wertgegenstände für eine Spurensicherung aushändigen müssen, berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Nord. In einem weiteren Fall gab sich eine Anruferin als Angehörige aus.

Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Betrügern in allen drei Fällen, die Angerufenen zur Übergabe von Bargeld, Schmuck und Gold im Gesamtwert von über 360.000 Euro zu bewegen.

Die Kripo Fürstenfeldbruck rät:

-       Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!

-       Gelegentlich wird auf Telefondisplays durch einen technischen Trick die Nummer 110 angezeigt. Beachten Sie hierzu, dass die Polizei Sie niemals unter der Notrufnummer 110 anruft!

-       Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!

-       Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!

-       Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!

-       Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!

-       Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 – benutzen sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!

-       Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!

-       Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!

-       Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter.

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