Nimm zwei

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Nimm zwei - am Sonntag auf dem Parkplatz Papierfleck

Immer wieder hören wir, es gebe zu wenig Parkplätze. Parkmöglichkeiten zu finden wäre aber einfacher, wenn nicht viele PKW-Lenker statt einem zwei Parkplätze in Anspruch nähmen. Beispiele dafür sehen wir jeden Tag.

Schon bei einem kleinen Fotostreifzug wird man fündig. Die Bilder entstanden am Papierfleck, an der von-Kühlmann-Straße und vor dem Restaurant "Olympia". Niemand davon kam "von außen", alle hatten Landsberger Nummernschilder. Wie daraus ersichtlich war, gehörten die Herrschaften, die beim Griechen speisten, sogar zusammen. Dass die Parkplätze neben oder zwischen den Parkenden nicht mehr zugänglich waren, versteht sich von selbst.

Ähnliche Bilder sehen wir immer wieder am Bahnhofsparkplatz in Kaufering auf der Kino-Seite. Dort sind die Parkbuchten nicht gekennzeichnet und mancher Parkende scheint sich vorzustellen, beide Türen, seine eigene und die des Nebenmanns, müssten gleichzeitig vollständig aufgehen können, dann sei der Abstand richtig. Beim Hintereinander-Parken gilt die Maßgabe: Bloß nicht rangieren müssen; beim Verlassen des Parkplatzes sollte eine einfache Lenkraddrehung genügen.

Folgende Maßnahmen sind nun denkbar:

- Beschleunigte Einführung selbstfahrender Autos, denn die schaffen es problemlos, zwischen zwei Linien gerade einzuparken. Die Autoindustrie frohlockt.

- Verpflichtende Fahrschulen-Nachschulung für alle. Schulterblick, Blinker setzen, gerade einparken. Georg Krackhardt würde sich freuen. 

- Ein obligatorischer YouTube-Kurs von IKG- und DZG-Mathematikern über die Grundlagen der Geometrie. Was sind Parallelen? Was ist ein rechter Winkel? Was ist schief? Damit würden Mathe-Lehrer noch ein Stück nützlicher.

Oder würde es reichen, wenn wir mal alle darüber nachdenken, wie man  R-ü-c-k-s-i-c-h-t  und  F-a-i-r-n-e-s-s  buchstabiert?

Eilige Landsberger beim Parken

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