Kaufen, sondieren, informieren

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Diese Teilnahmekarte ist nicht Gold, sondern einen Kleinwagen wert: Glücksfee Johanna und KREISBOTEN-Anzeigenleiter Jörg Gramberg präsentierten am Sonntag kurz nach 16 Uhr den Losentscheid: Tatjana Kaiser aus Landsberg darf sich über einen nagelneuen Fiat 500 freuen

Landsberg – Die einen kamen zum Bummeln, die anderen mit ganz konkretem Kaufinteresse – auf jeden Fall kamen viele. Aussteller und Veranstalter zeigten sich zufrieden mit dem diesjährigen Landsberger Autosalon. Die größte Menschentraube bildete sich am Stand des KREISBOTEN, als der Gewinner der Verlosung gezogen wurde.

Um 16 Uhr wurde der Inhalt sämtlicher Losboxen, die an beiden Tagen an den Messeständen verteilt waren, in die Baggerschaufel eines Lamborghini-Traktors geschüttet – Tausende von Teilnahmescheinen, auf denen die Mitspieler ihr Wunsch-Modell selbst ausgesucht und angekreuzt hatten. Zur Wahl standen zwölf attraktive Kleinwagen sowie ein Kleintraktor, gestiftet vom KREISBOTEN und dem Autosalon.

Die Spannung war groß, als die fünfjährige Johanna als Glücksfee ihres Amtes waltete und – mit bis zur Nasenspitze heruntergezogener Mütze anstelle einer Augenbinde – einen Teilnahmeschein aus der Masse herausfischte. Über einen nagelneuen Fiat 500 freut sich nun Tatjana Kaiser aus Landsberg – über die Gewinnübergabe berichten wir in unserer nächsten Ausgabe.

Autosalon lockt Groß und Klein

„Samstag war der Tag, an dem konkrete Verkaufsgespräche stattfanden“, bilanzierte Wolfgang Stütz, der gemeinsam mit Helmut Seibold den Autosalon organisierte. Am Sonntag seien zwar zahlenmäßig mehr Besucher gekommen, aber eher zum Sondieren und Informieren. Ähnliches berichteten die Händler an fast allen Ständen.

Das Zelt für die Kinderbetreuung hatte man diesmal nah am Eingang platziert, gleich neben dem Stand des ADAC, der über die besten Kindersitze informierte. „Auch in Deutschland sind Modelle auf dem Markt, die lebensgefährlich sein können“, warnte Silke Klein, Expertin für Kindersicherheit im Auto. Sie demonstrierte vielen interessierten Eltern, wie die besten Sitze aussehen und im Auto befestigt werden, während der Nachwuchs nebenan im Zelt beim Spielen und Kinderschminken Spaß hatte. Vier Betreuerinnen kümmerten sich um die jüngsten Autosalon-Besucher.  

Die Stadt repräsentierte diesmal nicht der Oberbürgermeister, sondern Dritte Bürgermei­- sterin Sigrid Knollmüller. Sie absolvierte am Samstag mit Stadträten und Veranstaltern den offiziellen Messerundgang. Da Knollmüller auch Vorsitzende des Historischen Vereins ist, kam man auf die Herkomer-Rallye zu sprechen. Man werde bei den Teilnehmern Spenden für die Restaurierung des Mutterturms sammeln, kündigte Stütz an. Außerdem solle die Jubiläums-Rallye im kommenden Jahr mit dem Autosalon in Verbindung gebracht werden – vielleicht in Form eines Autokorsos aus historischen und modernen Fahrzeugen.

Ulrike Osman

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