15.000 bei Landsberger Open Air-Party:

Max Giesinger rockt die Radltour

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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.
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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.
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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.
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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.
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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.
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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.
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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.
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Erschöpft waren die BR-Radler von ihrer 74-Kilometer-Tagesetappe von Gersthofen nach Landsberg längst nicht. Gemeinsam mit tausenden Landsbergern feierten sie mit Sänger Max Giesinger bis spät in die Nacht auf der Waitzinger Wiese.

Bei immerhin 27 Grad Außentemperatur heizte Charts-Stürmer Max Giesinger gestern Abend in Landsberg mächtig ein. Im Rahmen der BR-Radltour war der 28-Jährige schon vormittags in die Lechstadt gekommen, schwamm noch gemütlich seine Runden in Inselbad und Lech. Ab 21 Uhr präsentierte er den 15.000 Gästen - Radlfahrern wie Landsbergern - unter anderem auch seine bekanntesten Hits wie "80 Millionen" und "Wenn sie tanzt".

Schon die 1.100 BR-Radler, die nachmittags die Lechstadt erobert hatten, machten das Highlight des Landsberger Groß­events deutlich. „Max Giesinger? Auf den g´frei i mi am meisten“, schilderte eine Radlerin ihre Erwartungen an den Abend. Mit 10.000 Besuchern hatte die Stadt Landsberg für das Open Air Konzert auf der Waitzinger Wiese zuvor kalkuliert, am Ende wollten sogar 15.000 Menschen die Bayern 3-Band und vor allem Max Giesinger sehen.

Ab 17.30 Uhr öffneten die Landsberger Veranstalter die Pforten für die Besucher, die an diesem Abend keinen Eintritt zu bezahlen brauchten. Fahrradfahrer waren da schon keine mehr erkennbar. Sie hatten zu diesem Zeitpunkt ihr Rad-Trikot bereits zum Trocknen gehängt oder ein alternatives Abendprogramm gewählt, etwa in den Kneipen der Innenstadt.

Bevor Max Giesinger seinen Auftritt hatte, sorgte die Bayern 3-Band für Stimmung. Und um 21 Uhr betrat dann Giesinger die Bühne – allerdings nicht den Hauptschauplatz, auf den sämtliche Augenpaare gerichtet waren. Er tauchte zunächst im Rücken seiner Fanmeute auf, durch die er sich dann erst den Weg auf die große Bühne bahnte.

Von Beginn an zog der sympathische, junge Mann aus dem Schwarzwald das Publikum in seinen Bann. Wenngleich dieses besonders bei den unbekannteren Liedern nicht immer textsicher agierte, so überzeugte der 28-Jährige nicht nur mit Empathie sondern auch mit viel Nähe zu den „Landschbergern“, wie er im hiesigen Dialekt richtig auszusprechen dachte. Mehrfach stieg Giesinger von seinem Podium, kletterte über die Absperrung und sang inmitten des Publikums. Am Ende schnappte er sich sogar noch drei Landsberger Teenager, die von der Bühne aus mit dem Star gemeinsam dessen Super-Hit „80 Millionen“ ins Mikrofon trällern durften.

Dass er nicht seit seinem ersten Tag als Sänger vor riesigen Menschenmengen musiziert, davon erzählte Giesinger in mehreren Anekdoten, die er zwischen seinen Songs immer wieder einstreute. Seine erste Platte habe er sich mühsam mit Wohnzimmerkonzerten erarbeiten müssen, habe dafür auf Geburtstagen und kleineren Feiern gespielt. Später sei er einmal in Braunschweig aufgetreten – ganze 13 Leute wollten dort seine Stimme hören.

Inzwischen hat er den Sprung zum Star aber gemeistert. Denn im vergangenen Jahr landete der 28-Jährige zwei absolute Volltreffer: Mit „80 Millionen“ stürmte er bis auf Platz zwei der deutschen Single-Charts. Kaum weniger Erfolg hatte er vier Monate später mit dem Hit „Wenn sie tanzt“, der es ebenfalls in die Top Ten der Charts schaffte.

Nicht alle kamen rein

Kein Wunder also, dass in Landsberg ganze 15.000 Menschen – an einem gewöhnlichen Wochentag – bis spät abends Giesingers Vorstellung lauschten. Eigentlich waren es sogar noch mehr: Nicht nur, weil die Musik am Mittwochabend kilometerweit zu hören war. Ein paar Gäste mussten mit einem Platz am Bauzaun vorliebnehmen, sie wurden vom Ordnungsdienst wegen der Sicherheitsbestimmungen nicht mehr aufs Gelände gelassen. 

Marco Tobisch

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