3. Landsberger Energie- und Bau-Messe:

Jede Menge Infos ums Bauen, Sanieren und Energiesparen

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Reger Austausch: Bauen, Sanieren und Energiesparen waren am Wochenende die großen Themen im Eissportstadion.
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Reger Austausch: Bauen, Sanieren und Energiesparen waren am Wochenende die großen Themen im Eissportstadion.

Landsberg – Heizen mit Marmorplatten, Energie erzeugen mit Dachplatten, Wärmeschutz und Einbruchschutz, neue Trends vom Fußbodenbelag bis zur Terrassenabdeckung – die Themenpalette war breit gefächert bei der dritten Auflage der Landsberger Energie- und Bau-Messe. Rund 50 Fachfirmen verwandelten am Wochenende das Eissportstadion in eine Informationsbörse für Bauherren, Immobilienbesitzer und jeden, der seine vier Wände optimieren möchte.

Nach einem schwächer besuchten Samstag war am Sonntag Vormittag „der Teufel los“, wie Berthold Lesch, Vorsitzender der Landsberger Energieagen­tur (LENA) erfreut feststellte. LENA beteiligte sich zum zweiten Mal als Mitveranstalter und nutzte das Forum, um mit möglichst vielen Besuchern zu den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz ins Gespräch zu kommen.

Auch die Aussteller zeigten sich erfreut über den gut besuchten zweiten Messetag. Neben regionalen Bau- und Handwerksbetrieben, Banken und Energieversorgern, Haustechnik- und Baustofffirmen hatten einige Aussteller eine recht weite Anreise auf sich genommen, um in Landsberg dabei zu sein. Eine Firma mit Sitz im oberpfälzischen Rötz präsentierte ihre Fertighäuser aus Ziegelelementen. Ein Augsburger Fertighaushersteller warb für sein Konzept der Errichtung von Nullenergiehäusern in – betreuter – Eigenleistung. Dabei werden Neoporsteine zusammengesteckt und mit Beton ausgegossen. Das System ist zunächst einmal teurer als herkömmliche Ziegel, soll aber Folgekosten sparen.

Der klassische Häuslebauer, der selbst Hand anlegt, wird allerdings immer seltener, berichteten Daniel Krafczyk und Marcus Riedelsheimer, deren Baufirma mit Sitz in Großaitingen schlüsselfertige Häuser errichtet. Der Betrieb hat als Rohbauunter­nehmen angefangen. Früher hätten 95 Prozent der Kunden einen Rohbau gewollt, den sie – oft über lange Zeiträume – selbst ausbauten. Nur der kleine Rest ließ das gesamte Haus von Profis errichten. „Heute ist es umgekehrt.“ Zum einen sind die Auflagen beim Bauen komplexer geworden, zum anderen will sich niemand die Doppelbelastung aus Immobilienfinanzierung und Miete länger als unbedingt nötig antun.

Neben Bau- und Energiethemen konnte man erfahren, warum eine Radonmessung im Keller sinnvoll sein kann und wie man Nitrat und Kalk aus dem Trinkwasser entfernt. Am Samstag wurden zudem Elektroautos präsentiert.

Zur Eröffnung der Messe fanden sich neben Organisator Matthias Reichhart und den LENA-Vorständen Vertreter der Kommunal- und Landespolitik im Eisstadion ein: Oberbürgermeister Mathias Neuner, Landrat Thomas Eichinger und die Grünen-Landtagsabgeordnete und Kauferinger Vize-Bürger­meisterin Gabriele Triebel. Neuner äußerte sich erfreut, dass „die drei Mega-Themen Klimawandel, Wohnraum und Verkehr“ auf der Messe abgebildet wurden. Über allem stehe die Frage: „Wie schaffen wir die Energiewende?“

Klimaschutz braucht Initiative – unter diesem Motto suchte Andrea Rupprecht, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Landsberg, Kontakt zu den Messebesuchern. Sie hatte eigens einen Fragebogen vorbereitet, um herauszufinden, wie bekannt das Klimaschutzkonzept in der Bevölkerung ist, und um Möglichkeiten zur Mitgestaltung zu geben. „Ich möchte mit den Leuten ins Gespräch kommen.“

Ulrike Osman

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