Snowdance-Erfolgsstory fortgesetzt

Premierenfilm gewinnt Snowdance-Festival

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Der Snowdance-Preis für den besten Dokumentarfilm ging nach England. Hier bedankt sich „Last Fisherman“-Regisseur James Stier (li.) für die Auszeichnung. Neben ihm Producer Leo Kaserer, Sponsor Arne G. Hostrup von Go-In und Schirmherr Götz Otto (v.l.).
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Die SKY-Motto-Party "Berlin der 20er Jahre" vereinte im Anschluss an das Snowdance-Festival Schauspieler, Filmemacher und Publikum.
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Landsberg – The same procedure as last year: Auch heuer wurde der Premierenfilm beim Snowdance-Finale mit dem Jury-Preis für den besten Spielfilm beim Landsberger Filmfestival ausgezeichnet. Und wie im letzten Jahr „Freddy Eddy“ sorgte diesmal die düstere Hollywood-Milieustudie „American Pets“ für heftige Diskussionen beim Publikum. Sei‘s drum. Die Fachjury, darunter die Schauspieler Ursula Karven und Michael Fitz sowie Claudia Flörke vom Landsberger Kulturbüro, befand den Film einstimmig für preiswürdig. Robert Logevall, der Macher des Streifens, konnten seine Trophäe nicht persönlich entgegen nehmen, da er bereits mitten in den Dreharbeiten für den nächsten Film ist.

Die Abschlussveranstaltung des mittlerweile fünften Snowdance-Festivals im Stadttheater wurde launig präsentiert von SKY-Moderator Sebastian Höffner und Schirmherr Götz Otto. Der betonte, dass das diesjährige Festival mit seiner kulturellen Vielfalt leiser, dafür aber intensiver und qualitätsvoller abgelaufen sei. Höffner erinnerte an den Start 2014 mit gerade mal 2.000 Besuchern. Heuer habe man die Zahl 7.000 locker erreicht. Für die unabhängigen Filmer aus der ganzen Welt sei die Teilnahme in Landsberg mittlerweile ein Erfolgsbeschleuniger. 

Den Preis für den besten Dokumentarfilm „Last Fisherman“ erhielten Regisseur James Stier und Producer Leo Kaserer aus der Hand von Arne G. Hostrup vom Sponsor Go-In. Die bewegende Dokumentation über einen der letzten Fischer Cornwalls besticht mit stimmungsvollen Naturaufnahmen und kam auch beim Landsberger Publikum hervorragend an. Die Auszeichnung für den besten Kurzfilm ging an den deutschen Filmemacher Joschka Laukeninks für „Backstory“, der weltweit schon über 30 Preise eingeheimst hat. Der Protagonist des Films blickt auf sein Leben zurück, das mit Höhen und Tiefen reich an allem war und bei dem es auch dem stillen Betrachter mehr als einmal die Kehle zuschnürt. Als beste Webserie wurde „Lampenfieber“ aus Deutschland ausgezeichnet, wo es um Traummänner, Traumjobs und sexuelle Unentschlossenheit geht, jederzeit und gratis zu sehen auf YouTube. Der Preis für die beste Regie geht nach Kanada. Regisseur Navin Ramaswaran bekam ihn für „Poor Agnes“, der das Profil einer Serienkillerin und ihrer Opfer packend erzählt.

Thomas Bauer, Herausgeber des Schauspieler-Magazins „castmag“, veranstaltete auch heuer wieder im Rahmen des Snowdance-Festivals sein mittlerweile bundesweit gefragtes „SpeedCasting“ im historischen Rathaus. In über 400 Einzelgesprächen konnten sich Nachwuchstalente Casting-Agenturen, Produzenten und Regisseuren vorstellen. Die zwei hoffnungsvollsten Jungstars in diesem Jahr wurden im Stadttheater mit der „Marlene“ ausgezeichnet, einem symbolischen Preis in Form einer hölzernen Giraffe. Darüber jubelten Anouschka Tochtermann aus München und Hanna Gandor aus Karlsruhe, deren Bewerbungsvideos auf der großen Leinwand liefen. 

Tom Bohn, zusammen mit Jürgen Farenholtz Veranstalter des Snowdance-Festivals, zeigte sich nach der finalen Preisverleihung glücklich und erleichtert. Alles sei reibungslos abgelaufen und das Landsberger Publikum auch heuer begeistert mitgegangen. Besonders freute ihn, dass die wiederbelebte und zu Kino und Lounge umfunktionierte Säulenhalle so optimal angenommen wurde. Die Kurzfilmabende hier waren ausverkauft und das Gastspiel von Jury-Mitglied Michael Fitz kam bestens an. Auch die beiden Events im Foyer des Stadttheaters waren wieder Publikumsmagnete. Der Horex-Ball der Filmemacher und die SKY-Motto-Party „Berlin der 20-er Jahre“ vereinten feuchtfröhlich Schauspieler, Filmemacher und Publikum.

von Dieter Roettig

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