Faschingshöhepunkt am Lumpigen Donnerstag

So eine Gaudi in Landsberg

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Schnee und Kälte: Die Narren lassen sich nicht aufhalten, sie feiern trotzdem den Höhepunkt des Faschings. Insgesamt 600 Teilnehmer sind bei diesem Spektakel mitgelaufen; aufgeteilt auf zwei Garden, neun Fußgruppen und 20 Wagen.
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Die Jury steht, oder sitzt: Die Wagen bewerten Regine Pätz (links) vom Kreisboten, Alexandra Lutzenberger (Mitte), Redaktionsleiterin vom Landsberger Tagblatt, und Oberbürgermeister Mathias Neuner (rechts).
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Schnee und Kälte: Die Narren lassen sich nicht aufhalten, sie feiern trotzdem den Höhepunkt des Faschings. Insgesamt 600 Teilnehmer sind bei diesem Spektakel mitgelaufen; aufgeteilt auf zwei Garden, neun Fußgruppen und 20 Wagen.
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Schnee und Kälte: Die Narren lassen sich nicht aufhalten, sie feiern trotzdem den Höhepunkt des Faschings. Insgesamt 600 Teilnehmer sind bei diesem Spektakel mitgelaufen; aufgeteilt auf zwei Garden, neun Fußgruppen und 20 Wagen.
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Schnee und Kälte: Die Narren lassen sich nicht aufhalten, sie feiern trotzdem den Höhepunkt des Faschings. Insgesamt 600 Teilnehmer sind bei diesem Spektakel mitgelaufen; aufgeteilt auf zwei Garden, neun Fußgruppen und 20 Wagen.
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Schnee und Kälte: Die Narren lassen sich nicht aufhalten, sie feiern trotzdem den Höhepunkt des Faschings. Insgesamt 600 Teilnehmer sind bei diesem Spektakel mitgelaufen; aufgeteilt auf zwei Garden, neun Fußgruppen und 20 Wagen.
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Schnee und Kälte: Die Narren lassen sich nicht aufhalten, sie feiern trotzdem den Höhepunkt des Faschings. Insgesamt 600 Teilnehmer sind bei diesem Spektakel mitgelaufen; aufgeteilt auf zwei Garden, neun Fußgruppen und 20 Wagen.

Landsberg – Fast hätte es ihn dieses Jahr nicht gegeben, den Gaudiwurm quer durch die Altstadt Landsbergs. Die Durchführung stand zunächst auf mehr als wackeligem Fundament (wir berichteten), gar war von einer „gaudiwurmfreien“ Faschingssaison in der Lechstadt die Rede. Schließlich sollte sich doch noch alles zum Guten wenden: Kurz vor knapp nahm die Stadt Planung und Durchführung selbst in die Hand und bescherte dem faschingsfreudigen Publikum am Lumpigen Donnerstag einen launigen Umzug – nicht ganz frei von Pannen, aber umso charmanter in der Durchführung.

Pünktlich um 13.30 Uhr machte sich der Gaudiwurm in der Von-Kühlmann-Straße auf den Weg über die Karolinenbrücke Richtung Hauptplatz. Fast schon traditionell stockte der Faschingsumzug zunächst in der Herzog-Ernst-Straße und sollte es einige Zeit dauern, bis sich der Gaudiwurm der Jury um Oberbürgermeister Mathias Neuner auf der Bühne vor dem Historischen Rathaus näherte. Teilweise musste der Moderator „ins Blaue“ moderieren, da sich der Verlauf der Wagen und Fußgruppen im Nachhinein geändert hatte. Der Begeisterung der rund 10.000 Zuschauer tat dies jedoch keinen Abbruch, trotz eisiger Temperaturen verharrte das Faschingsvolk entlang des Parcours und ließ sich von den Teilnehmern des Gaudiwurms zu spontanen Aktionen verführen.

Querbeet und bunt gestalteten sich dieses Jahr die Mottowagen der einzelnen Faschingsvereine und Ideen der Gruppierungen, da wurde mit viel Liebe zum Detail an Kostümen und Dekoration gearbeitet. Sollte es mit den Faschingsfreunden Hiltonia samt übergroßem Eisbär mitten hinein in die Eiszeit gehen (was der Jury den 2. Platz wert war), darf sich mancher Zuschauer gewundert haben, was rosa Schweinchen auf dem Mottowagen des König Kaiserlichen Chaoten Trupps zu suchen hatten – denn eigentlich huldigten die Faschingsfreunde den österreichischen Kaiser Franz. Im Fasching ist halt alles möglich... 

Besonders aufwändig gestaltete sich der Wagen des Faschingsvereins Igling. Unter dem Motto „Wir bekommen keinen mehr hoch“ nahmen sie das Aus des Fliegerhorsts Penzing samt Air Berlin-Pleite aufs Korn – und sicherten sich damit den 1. Platz in der Kategorie „Bester Wagen“. Dem kleinen Drachen Tabaluga widmete die Landjugend Burching Platz auf ihrem Wagen - Platz 3 für diese tolle Idee.

Unter den Fußgruppen setzte sich klar die Faschingsweiberei durch, das Motto „Golden Girls“ brachte ihnen den 1. Platz und 500 Euro Preisgeld. Knapp geschlagen folgten auf Platz 2 Lady Gracha mit ihrem Motto „So schee“, sowie der Stammtisch Süßbräu mit „Lechschiffer“ auf dem dritten Platz. 

Auch das von der Stadt verhängte Alkoholverbot für den Gaudiwurm wurde im Rahmen des Umzugs thematisiert. So hatten die Shell Jungs Mering mit ihrem Motto „DSDS Mering“ eine klare Botschaft an das Rathaus: „Kein Recall-Zettel für die Verbotsstadt Landsberg“. Im Zuge der Preisverleihung richtete Oberbürgermeister Mathias Neuner dazu das Wort an die Teilnehmer und verteidigte die – in den Augen der meisten jungen Teilnehmer wohl eher unpopuläre – Entscheidung des Alkoholverbots für den gesamten Gaudiwurm erneut. Noch während des Umzugs hatte Neuner die Nachricht von einem verunglückten Teilnehmer erreicht, mutmaßlich durch Alkoholkonsum herbeigeführt. So falsch kann die Entscheidung der Stadt pro Verbot dann doch nicht gewesen sein. 

von Regine Pätz

Hier geht es zu den Videos der Siegerehrungen.

Welche Bilanz die Polizei zog, lesen Sie hier.

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