Landsbergs neuer Faschingsverein ist aktiv:

Neue Route für den Gaudiwurm

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Damit der Gaudiwurm in Landsberg auch weiterhin bestehen bleibt, hat sich nun ein eigener Verein gegründet: Gründungsmitglieder Markus Wasserle, Ariane Gmeinder, Nikolaus Amberger, Andreas Oehlenschläger und Manfred Doll (v. links) zu Besuch bei Oberbürgermeister Mathias Neuner (2. v. links)

Landsberg – „Da geht’s richtig ab“, ist sich Gründungsmitglied und Vorstand des Faschingsvereins „Landsberger- Gaudiwurm“ Nikolaus Amberger sicher. Der Verein, der den Faschingsumzug 2015 in Absprache mit der Stadt organisiert, rechnet mit 12 bis 15 Wagen und bis zu 40 Fußgruppen, die sich am Lumpigen Donnerstag, 12. Februar, an dem Zug beteiligen werden.

Zwischenzeitlich sah es schlecht aus für den Landsberger Gaudiwurm, der bis dahin ein reiner Schülerumzug war. Bereits dieses Jahr – wohlgemerkt zum 50-jährigen Jubiläum – stand die ganze Veranstaltung auf der Kippe. „Die Schulen wollten sich zurückziehen“, so Oberbürgermeister Mathias Neuner. Eine Ausnahme war die FOS, deren Schülersprecher Andreas Oehlenschläger nun ebenfalls im Vorstand des neu gegründeten Vereins sitzt. Deshalb fand der Umzug in diesem Jahr später – nämlich erst nach Schulschluss – statt.

Das wird im kommenden Jahr auch wieder so sein, damit die Schulklassen, die sich am Gaudiwurm beteiligen wollen, auch wieder die Gelegenheit dazu haben. Start und Ziel des Wurms 2015 wird dann auf der Festplatzwiese „Schlüsselanger“ („Bosse Wiese“) sein. Hier wird auch ein Versorgungszelt für die Teilnehmer aufgestellt werden. Von dort bewegt sich der Zug ab 13.30 Uhr über die Spöttinger Straße auf die Katharinenstraße Richtung Innenstadt. Weiter geht es über die Katharinenbrücke, Hubert-von-Herkomer-Straße über den Hauptplatz durch die Herzog-Ernst-Straße. Über Hinteranger, Vorderanger und Ludwigstraße schlängelt sich der Wurm dann zurück zum Hauptplatz. Dort wird auch wieder die Jury sitzen und dieses Mal auch gleich die Siegerehrung stattfinden.

„Der letzte Gaudiwurm ist gut angekommen“, meint Amberger. Deshalb werden auch die Gruppen, die in diesem Jahr dabei waren, vorrangig behandelt. „Wir sind fast schon wieder voll“, so Amberger. Und allzu lang dürfe der Wurm nicht werden, damit es zwischen den einzelnen Gruppen nicht zu eng wird. In diesem Jahr waren etwa 800 Personen am Zug beteiligt, „mit 20 Prozent mehr wird’s eng“, meint Amberger. Aber auch rund um den Gaudiwurm wird wieder einiges geboten sein: ein großes Festzelt auf der Waitzinger Wiese, in dem rund 2500 Leute Platz finden, sowie ein Zirkuszelt auf der Bosse Wiese für etwa 1200 Personen. Ab etwa 10 Uhr wird dort gefeiert. Auch so gut wie alle Kneipen werden geöffnet sein, dazu kommt die große „Open-Air-Party“ auf dem Hellmair-Platz.

Die Stadt unterstützt den Verein als „Dienstleister und Spender“, so Neuner. So übernimmt die Stadt beispielsweise die Reinigung nach dem Umzug und stellt die Absperrungen zur Verfügung. Außerdem wird man als „Starthilfe“ für den neuen Gaudiwurm zudem 5000 Euro einbringen. Und auch den Mitgliedsbeitrag von 11,11 Euro wird man – nach dem entsprechenden Stadtratsbeschluss – zahlen und dem Verein beitreten, so der Oberbürgermeister. Ab 15. Dezember kann man dem Verein, der bisher aus den sieben Gründungsmitgliedern besteht, beitreten.

Astrid Erhard

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