Unternehmer zum Anfassen

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Das neue IdW-Kernteam (von links): Cornelia Veit, Andreas Kutschera, Norbert Köhler, Dieter Ohlenhard, Stefan Jörg und Gabriele Falch; Michael Riedle und Harald Floßmann fehlten beim Fototermin

Landsberg – Der Informationskreis der Wirtschaft (IdW) in der Region Landsberg-Kaufering will sich strategisch neu ausrichten. Dazu sollen nach den Worten von Stefan Jörg, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Landsberg-Ammersee eG und Sprecher des IdW-Kernteams, neue Themenfelder, Aufgaben und Ziele formuliert werden.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung in den Räumen der Beruflichen Schulen Landsberg (BSL) wurden außerdem vier neue Gesichter im Kernteam begrüßt: Cornelia Veit von der Veit Group, Kreishandwerksmeister Michael Riedle, AOK-Direktor Harald Floßmann und Gabriele Falch, die als Geschäftsführerin der Bezirksgruppe München und Ober­bayern beim Verband der bayerischen Wirtschaft tätig ist.

„Der IdW will ein Ansprechpartner für jeden Unternehmer in der Region sein. Seinen Mitgliedern und der Gesellschaft bietet der IdW einen echten Mehrwert “, so Jörg. Diesen wolle man in den kommenden Monaten neu definieren. Gleichzeitig soll der IdW als authentische Vertretung der Wirtschaft vor Ort wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücken. „IdWs sind Unternehmer zum Anfassen“, betonte Jörg. Derzeit hat der Verband 36 Mitglieder aus allen Branchen.

Im Zuge der Neuausrichtung sollen auch die Anforderungen an das Kernteam überarbeitet werden. Erfreut zeigte sich Jörg, dass es gelungen sei, in dem Gremium alle Bereiche der regionalen Wirtschaft abzubilden – Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und Soziales. Für ihr Engagement geehrt und aus dem Kernteam verabschiedet wurden Jutta Huttner, Dieter Kolibius und Ludwig Baur.

Für das laufende Jahr plant der IdW diverse Veranstaltungen, unter anderem ein Gespräch mit Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner, Kauferings Bürgermeister Erich Püttner und dem neuen Landrat Thomas Eichinger nach 100 Tagen. Themen wie Unternehmensnachfolge oder „Rente, Krankenversicherung und Pflege aus Arbeitgebersicht“ sollen in Diskussionsrunden behandelt werden. Auch der zunehmenden sozialpolitischen Herausforderung, schwer integrierbare junge Leute ins Arbeitsleben zu bringen, will der IdW sich stellen.

Ulrike Osman

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