Zum Wohle der Landsberger Altstadt

Die "Aufmacher" öffnen für alle

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Stehen an der Spitze des neugegründeten eingetragenen Vereins „Aufmacher Landsberg“ (von links): Michael Vivell, Vorsitzende Katja Schmid und Ephraim Spring.

Landsberg – Einst waren sie nur eine Interessengemeinschaft jener Läden, die Samstags bis 16 Uhr und länger geöffnet haben, jetzt entwickeln sie sich mehr und mehr zur Interessenvertretung des Landsberger Einzelhandels: die „Aufmacher“. Sie firmieren jetzt als eingetragener Verein, dem alle Firmen und Einzelpersonen beitreten können – zum Wohle einer lebendigen Altstadt. Katja Schmid, Ephraim Spring und Michael Vivell stehen an der Spitze des Vereins.

Die „Aufmacher“ gründeten sich 2011 als reine Interessengemeinschaft einiger Landsberger Einzelhändler. Die teilnehmenden Läden wollten schlicht darauf aufmerksam machen, dass auch der Samstagnachmittag in Landsberg zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten bietet, erinnert Sprecher Michael Vivell. Der Erfolg der Gemeinschaft habe es danach mit sich gebracht, dass sie immer häufiger als die Landsberger Einzelhandelsvertretung wahrgenommen worden sei, „obwohl dies anfänglich gar nicht in der Absicht der Akteure lag“.

Nun geben sich die „Aufmacher“ eine neue Struktur, die genau das ermöglichen soll. Mitmachen konnte bisher jeder Geschäftsinhaber, der sein Geschäft am Samstag bis 16 Uhr oder länger geöffnet hat. Dem neugegründeten eingetragenen Verein „Aufmacher Landsberg“ unter der Führung von Katja Schmid, Ephraim Spring und Michael Vivell können sich jetzt alle Firmen und Einzelpersonen anschließen, denen an einer belebten und lebenswerten Altstadt gelegen ist. Weitere Infos gibt’s in Kürze auf www.aufmacher-landsberg.de. Aktuell wird die Homepage noch „renoviert“.

Die Altstadt als Markenkern Landsberg stehe in Zeiten des ständigen Wandels vor großen Herausforderungen, betont Vivell. Im Finden der Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und der Bewahrung des einzigartigen Charakters sehen die Aufmacher Aufgabe und Chance für den inhabergeführten Einzelhandel. „Im Vergleich zu anderen Mittelzentren erfreuen sich die Landsberger Geschäfte immer noch einer besonders hohen Akzeptanz durch die Kundschaft“, so das Vorstandsmitglied.

Neben gemeinsamen Anzeigen und kleineren Aktionen entwickelten die „Aufmacher“ auch ein zunehmend beliebter werdendes, ladenübergreifendes Gutscheinsystem. Als administrativer Partner fand sich der Bund der Selbstständigen (BDS) unter dem damaligen Vorsitzenden Hans-Peter Träger. Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit bietet die Gemeinschaft wieder ihren 30-Euro-Gutschein zum Kauf an. Dieser kann dann in allen 45 „Aufmacher“-Geschäften eingelöst werden und ist drei Jahre gültig.

„Wir möchten versuchen, den Kunden die tollen Geschäfte hier vor Ort näher zu bringen und sie ein Stück weit auch für die Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen sensibilisieren“, erklärt Aufmacher-Vorsitzende Katja Schmid. „Denn es hat konkrete Auswirkungen auf die Lebensqualität in der eigenen Region, wo ich zum Beispiel meine Weihnachtsgeschenke kaufe.“ Der „Aufmacher“-Gutschein trage seinen Teil dazu bei, dass Landsbergs Innenstadt lebendig bleibe.

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