Filmdreh im Klinikum

Ein Kamerateam im Klinikum - was ist da los?

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Filmemacher Marcel Krijger und sein Team drehten zwei Szenen für den Spielfilm „Die Liga vom Lech“ in einem Patientenzimmer des Klinikums Landsberg.

Landsberg – Es ist Freitagnachmittag, 17 Uhr. Ganz genau inspiziert Marcel Krijger mit seinem achtköpfigen Team das Patientenzimmer 131 im Klinikum Landsberg. Er prüft die Lichtverhältnisse, schließt die Vorhänge, platziert seine riesigen Kameras und das Mikrofon. Als das ganze Equipment steht, alles richtig eingestellt ist und die Darsteller geschminkt sind, geht der Dreh los.

Doch was genau wird hier eigentlich gespielt? Regisseur Krijger klärt auf: „Wir drehen den Film ‚Die Liga vom Lech – Recht oder Gerechtigkeit‘. Dabei geht es um den Tod eines Richters. Die Liga mischt sich auf unkonventionelle Art ein, um bei der Aufklärung mitzuwirken. Schauplätze des Films sind viele bekannte Örtlichkeiten unserer schönen Stadt Landsberg“.

Und einer dieser Schauplätze ist besagtes Patientenzimmer im Klinikum. Zwei Szenen werden hier gedreht. Mehr will der Filmemacher zum Inhalt allerdings nicht verraten. Nur so viel: Alle Darsteller hat er über einen Facebook-Aufruf „an Land gezogen“. Und: der Film wird voraussichtlich nächstes Jahr im Februar oder März im Olympia Kino Landsberg und in weiteren Kinos gezeigt, so Krijger.

Warum er sich das Landsberger Klinikum als Drehort ausgesucht hat? „Meine Frau wurde hier schon zweimal operiert und dabei ist mir aufgefallen, dass sich trotz enormem Stress das Personal gegenüber den Patienten immer kompetent, freundlich und hilfsbereit zeigt. Die ärztliche Behandlung und Versorgung ist hervorragend auf den einzelnen Patienten abgestimmt, der Patient wird wahr- und ernst genommen.“

Außerdem, sagt Krijger, der an der LMU in München arbeitet, dürfe auch das soziale Engagement des Klinikvorstands Marco Woedl nicht unerwähnt bleiben. „Das alles hat mich dazu veranlasst, bei Herrn Woedl anzufragen, ob zwei Szenen für den Film ‚Die Liga vom Lech‘ im Klinikum Landsberg gedreht werden können.“

Hauptdarsteller des Kinofilms sind: Eva Krijger (eigentlich beschäftigt an der LMU München) sowie Künstler Klaus D. Strahlendorff und Christian Much (Ambulanter Pflegedienst Igling). Produziert wird das Werk von Marcel Krijger. Zusammen mit Eva Krijger hat er das Drehbuch geschrieben und führt Regie. Außerdem ist er zusammen mit Ronny Wetzel für Kamera, Ton und Licht zuständig.

Man darf also gespannt sein, was in dem Patientenzimmer im Klinikum so alles passiert …

Regina Miller

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