Für den sozialen Frieden

Wahl 2020: Landsberger Liste tritt mit drei Freien Wählern an

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Die Top Ten auf der Stadtratsliste der Landsberger Mitte (von links): Renate Wengenmaier, Dennis Karner, Anton Zahn, Jonas Pioch (Listenplatz 1), Edelgard Dörre, Christine Dirauf, Ingo Tschudowsky und Axel Flörke; beim Fototermin nicht dabei waren Carmen Celewitz und Vorsitzender Hans-Jürgen Schulmeister.

Landsberg – Die Landsberger Mitte ist immer für eine Überraschung gut – auch bei der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl 2020. So sind auf der Stadtratsliste drei Kandidaten der Freien Wähler zu finden. Alle zusammen angeführt von Jonas Pioch. Die Landsberger Mitte möchte sich weiterhin für eine „Stadt­entwicklung mit Augenmaß“ und für eine ökologische Politik von einem realpolitischen Standpunkt aus einsetzen.

„Wir sind stolz darauf, mit unserer Kandidatenliste das breite Spektrum der Bevölkerung abzubilden“, sagte die 2. Vorsitzende Christine Dirauf in Abwesenheit des Vorsitzenden und Stadtrates Hans-Jürgen Schulmeister. Die Liste bilde nahezu alle denkbaren Berufsgruppen ab, zudem habe man Kandidaten jeden Alters und auch aus den Ortsteilen gewinnen können. Mit sechs unter den ersten 15 liegt der Frauenanteil bei 40 Prozent. Jonas Pioch, Hans-Jürgen Schulmeister und Axel Flörke treten als amtierende Stadträte wieder an.

Neu auf der Liste der Landsberger Mitte sind die Freien Wähler Renate Wengenmaier, Robert Michel und Konrad Schmidt. Nach der Trennung von der UBV habe man nun den gewünschten Partner auf Augenhöhe gefunden, so Schulmeister. Wichtig sei die partnerschaftliche und gute politische Zusammenarbeit.

Die Kandidatenliste führt der 30-jährige Jurist Jonas Pioch an. Er sitzt seit 2008 im Stadtrat und ist Mitglied des Kreistages. Als Ziel für die kommende Kommunalwahl gibt er „Vier Stadträte plus X“ vor. In den letzten Jahren sei die Landsberger Mitte im Stadtrat politisch sehr vielfältig aufgestellt gewesen und habe ökologische, grüne Themen stets von einem realpolitischen Standpunkt aus vorangetrieben. Erstmals seien städtische Maßnahmen für die Umwelt auch im Haushaltsplan der Stadt abgebildet. Aufgrund eines Antrages Landsberger Mitte gibt es ab 2020 ein sogenanntes Ökokonto in Höhe von einer Million Euro. Auch habe die Landsberger Mitte durchsetzen können, dass bei neuen Bebauungsplänen ökologische Auflagen festgesetzt werden.

Gleichgewichte

Das Kernthema aller Kandida­ten auf der Aufstellungsversamm­lung war die Stadtentwicklung und die damit zusammenhängende Verkehrspolitik. Die Herausforderung der nächsten Jahre, so Pioch, ist die Schaffung eines Gleichgewichts aus der Erhaltung des Stadtcharakters, der Schaffung von Wohnraum für Einheimische und das gleichzeitige Zulassen von Zuzug. Ziel sei es, den sozialen Frieden beizubehalten. „Unter den Landsbergern wird die derzeitige Stadt­entwicklungspolitik heiß diskutiert“, erinnerte Pioch. Gleichwohl dürfe Stadtentwicklung nicht Stagnation bedeuten. Die Devise lautet: Gemeinsam müsse man vorausschauen statt verhindern.

Die Stadtratsliste der Landsberger Mitte:

1. Jonas Pioch, 2. Hans-Jürgen Schulmeister, 3. Carmen Celewitz, 4. Axel Flörke, 5. Edelgard Dörre, 6. Anton Zahn, 7. Christine Dirauf, 8. Dennis Karner, 9. Ingo Tschudowsky, 10. Renate Wengenmaier, 11. Larisa Keller, 12. Stefan Nowak, 13. Eric Lembeck, 14. Isabella Sadlo, 15. Matthias Neumann, 16. Robert Michel, 17. Laura Schulmeister, 18. Tim-Noah Tepe,19. Gustav Adam, 20. Eva Pioch, 21. Christian Krewinkel, 22. Daniel Bachmann, 23. Jakob Kretzinger, 24. Theresia Schaur, 25. Dietmar Otremba, 26. Jürgen Hinträger, 27. Konrad Schmid, 28. Rosmarie Schulmeister, 29. Kurt Szagun, 30. Steffen Schmidt-Hug.

Ersatzkandiaten: Christian Karner, Peter Schaur und Wolfgang Weisensee.

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