Das Leben am Fluss

"Landsberger Sommer am Lech" – zehn Tage Musik und gut Laune

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Veranstalter Bastian Georgi legte selbst am letzten Samstagabend auf. Zur Freude zahlreicher Tanzfreudiger.

Landsberg – Bastian Georgi ist zufrieden. „Ein bisserl wärmer hätte es sein können“, fasst der Rebelz-Sound-Veranstalter des „Landsberger Sommers am Lech“ zusammen. „Aber ansonsten war es gut.“ Der zehntägige ‚Biergarten mit Musik‘ sollte Leben in die Stadt bringen. Absolut gelungen. Weshalb ‚Oggy‘ auch schon ans nächste Jahr denkt.

Der ‚Landsberger Sommer am Lech‘ war „nicht als Festival gedacht“, betont Georgi. Sie seien erstaunt gewesen, dass tatsächlich Leute getanzt hätten. Zum Beispiel auch am letzten Samstagabend, an dem Georgi selbst am Plattenteller stand.

Mit dabei waren die Gastronomen Manuela Sauter von Sonderbar und aQuadrat und Thomas Mavrapostolos von der LIKKA, die auch zusammen mit Rebelz Sound die drei Extra-Bars gemacht haben. „Wir versuchen immer, möglichst viele Leute ins Boot zu holen“, sagt Georgi. „Das verteilt das Risiko, natürlich auch die Möglichkeit, Gewinn zu machen.“ Finanziell habe es sich für die Gastronomen aber gelohnt. „Aber hier geht‘s nicht ums große Geld. Keiner von uns kann jetzt zwei Wochen Urlaub auf Hawaii machen“, lacht Georgi.

Auch am Samstagabend füllt sich der Flößerplatz mit Tänzern.

Schade sei der Urlaub von Markita gewesen: „Das ist ein wichtiger Charakter, der gefehlt hat.“ Und eigentlich hätten sie auch ein paar Palmen und mehr Liegestühle auf dem Flößerplatz aufstellen wollen. „Die Stadt wollte aber, dass es ein offener Platz bleibt.“ Und wegen des Hagels habe es sowieso keine Palmen mehr gegeben. Die Zusammenarbeit mit der Stadt, speziell dem Ordnungsamt, sei aber problemlos gewesen. „Die wissen, dass wir professionell arbeiten, nicht nach dem Prinzip ‚Nach uns die Sintflut‘.“ Das Amt habe die Idee von Anfang an begrüßt. Und eventuell werde ja auch die Stromversorgung an der Lechpromenade optimiert – eine Entscheidung, die der Stadtrat aber erst genehmigen müsse.

Den Lechgarten könne man besser ausleuchten. Und auch das Lechwehr, für das die Stadt die normale Beleuchtung ausgeschaltet hatte – „Wir wollten den Fokus mal verändern“. Ideen für ein nächstes Mal. Denn das kann es von Georgi aus gerne geben, „wenn die Stadt es erlaubt“. Eventuell etwas früher, wenn noch mehr Menschen da sind. „Obwohl, in den Ferien können ja die Kids länger aufbleiben“.

Gab es Klagen? Das Ordnungsamt sagt nein. „Die Leute, die es gestört hat, sind direkt zu uns gekommen“, sagt Georgi. Zwar wurden die direkten Anwohner vorher angeschrieben. „Aber wir haben ein paar ‚Schalllöcher‘ wie zum Beispiel die Salzgasse vergessen zu informieren.“ Auch das wird beim eventuellen ‚nächsten Mal‘ anders laufen.

Dennoch: „Das waren zehn Tage ohne Polizei und ohne Notarzt“, resümiert Georgi. Und zehn Tage mit einer äußerst lebendigen Lechpromenade.

Susanne Greiner

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