60 Jahre für das Tierwohl

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Seit Herbst 1988 ist das Gebäude an der Schongauer Straße das Zuhause des Tierschutzvereins Landsberg am Lech und Umgebung.

Landsberg – Der Tierschutzverein Landsberg am Lech und Umgebung begeht am 9. Oktober sein 60-jähriges Jubiläum. Die Feier findet in Eching statt, als Gast wurde der bekannte Hundetrainer Holger Schüler gewonnen. Dass in der Vergangenheit auch schwierige Klippen umschifft wurden, verdankt der Verein dem Einsatz seiner Verantwortlichen und Mitarbeiter.

Die Anfänge waren bescheiden. Nach der Gründung des Tierschutzvereins im September 1956 wurde auf einem Campingplatz ein kleines „Tierasyl“ eingerichtet, das mit ein paar Hundehütten und einer Katzenbox ausgestattet war. Im Laufe der Jahre wurde immer mehr Platz für die aufgenommenen Tiere benötigt und im Herbst 1988 konnte das heutige Tierheimgebäude an der Schongauer Straße bezogen werden. Dort finden heute bis zu 30 Hunde und noch mehr Katzen und Kleintiere Unterkunft.

Der Verein musste mehrmals unruhige Zeiten überstehen, doch dank des Einsatzes der Verantwortlichen und der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter mussten die Tiere nicht darunter leiden. Laufende Verbesserungen bei Unterbringung und Versorgung, der Ausbildung des Personals und den Arbeitsabläufen wurden im April 2014 sogar mit der Verleihung der „Tierheimplakette“ honoriert, einem Qualitätssiegel, mit dem der Deutsche Tierschutzbund Einrichtungen ausgezeichnet, die streng nach seinen Qualitätsvorgaben arbeiten. Jüngster Meilenstein war die Fertigstellung eines großzügigen Kleintierbereichs mit einer Vielzahl von artgerechten und zum Teil winterfesten Unterkünften für Kaninchen, Hamster und Co.

Für seine Jubiläumsfeier hat sich der Verein etwas einfallen lassen: Er holt Hundetrainer Holger Schüler, der seit über 20 Jahren als mobiler Hundeerziehungsberater in ganz Deutschland unterwegs, am 9. Oktober in die Sporthalle des FSV Eching. Derzeit ist er mit seiner Show „1 - 2 oder 3“ auf Tournee und am 9. Oktober in Eching am Ammersee. „In der Show wird nicht theoretisiert oder mit erhobenem Zeigefinger gearbeitet“, verspricht der Tierschutzverein in einer Pressemitteilung. Vielmehr demonstriere Schüler unterhaltsam, wie eine enge Bindung zwischen Zwei- und Vierbeiner zustande kommt und wie wichtig eine funktionierende Kommunikation sei.

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