Landsberger Standort soll umgebaut werden

Stellenabbau: iwis verlagert Produktion nach Rumänien 

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iwis wird in Landsberg Stellen abbauen - bis zu 130 Mitarbeiter betroffen.

Landsberg – Das Unternehmen iwis möchte sich verändern. Genauer gesagt soll der Standort in Landsberg umgebaut werden. Für die Mitarbeiter ist das allerdings nicht unbedingt ein Grund zur Freude. Denn mit der Neuerung geht auch ein Stellenabbau einher.

Rund 400 Arbeitsplätze hat iwis mit seinem Landsberger Standort geschaffen. Wie die Assistentin der Geschäftsführung, Andrea Schiller mitteilt, sollen maximal 130 davon vom Stellenabbau betroffen sein.

Der Grund für diese Maßnahmen ist, dass das Unternehmen einen neuen Standort in Oradea, Rumänien, Ende 2019 in Betrieb nehmen wird. Dort sollen dann „zukünftig alle Steuerketten und Kettenspanner montiert werden“. Damit werden die Produktionsvolumina der Standorte Landsberg nach Rumänien verlagert. Auch der Standort München ist betroffen.

Schiller erklärt, dass im Gegenzug der Standort Landsberg „zukünftig ein Montagezentrum für elektrische Anwendungen im Automobilbereich“ werden soll. Erste Linien seien schon in Betrieb genommen worden.

Was den Stellenabbau angeht, sei man schon in Gesprächen mit dem Betriebsrat und der IG Metall. Schiller versichert „die Veränderungen für die Belegschaft angemessen zu gestalten“ zu wollen.

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