Einmal über den Lech

Landsbergs Lady-Herkomer-Steg steht

Lady-Herkomer-Steg Landsberg fertig
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Das letzte teil ist eingesetzt, der Lady-Herkomer-Steg komplett.

Landsberg – Es ist vollbracht: Die Lücke am Lady-Herkomer-Steg ist geschlossen. Bis zur Freigabe der neuen Verbindung in die Innenstadt wird es aber noch dauern. 

Seit vergangenem Mittwoch ist auch das letzte Teil, das den Lady-Herkomer-Steg komplettiert, eingehängt – und damit ist der Übergang über den Lech vollständig. Anfang Juli wurde das erste von sechs Brückenteilen eingepasst. Schon bald aber ein Rückschlag: Im August beschädigte ein Hochwasser die Kies­insel, die für den Bau errichtet wurde – und spülte sie fast weg. Rund 150.000 Euro kostete der Wiederaufbau mit zusätzlichen Kubikmetern Kies und Wasserbausteinen. Erst Anfang Oktober konnten die Brückenarbeiten weiterlaufen.

Mit Verzögerung kamen die letzten Brückenteile aus Tschechien auf der Baustelle an, wurden zusammengeschweißt, dann eingehoben. War Mitte November eigentlich geplant, das Mittelteil einzuheben, grätschte ein Coronafall verzögernd dazwischen. Ab Mitte November war es dann soweit – und die Mitte so belastbar, dass die letzten beiden Teile eingehängt werden konnten, um die Verbindung endlich herzustellen. Das letzte Teil, die Verbindung zur Westseite, wog rund 50 Tonnen und war 23 Meter lang. Geländer und Beleuchtung sind fürs Frühjahr geplant. Erst dann dürfen Fußgänger und Radler über den Steg.
Andrea Schmelzle

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