Viel erreicht und noch lange nicht fertig

Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit

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Mathias Neuner (CSU): Stillstand bedeutet Rückschritt.

Landsberg - Vor acht Jahren wurde Mathias Neuner in schwierigen Zeiten zum Nachfolger von Ingo Lehmann gewählt. Heute kann er stolz auf die zurückliegende Legislaturperiode zurückblicken. Damit gibt er sich nicht zufrieden, denn zahlreiche angestoßene Projekte stehen noch zur Umsetzung an. Viele Herausforderungen sind noch zu meistern.

Die Euphorie nach dem doch etwas überraschenden Sieg bei der Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2012 war schnell der Realität gewichen: Landsberg hatte enorme finanzielle Probleme. Fehlende Jahresabschlüsse, leere Kassen, fragwürdige Finanzgeschäfte. Hinzu kam ein nicht zu verachtender Investitionsstau. „Ein leichter Start war das damals sicherlich nicht“, blickt Mathias Neuner auf seine Anfangsjahre zurück. Mit einem harten Sparkurs, unpopulären Steuer- und Gebührenerhöhungen und einer schmerzhaften Umorganisation der Stadtverwaltung ist es uns aber gelungen, das Feld für die Folgejahre zu bestellen.

Versprochen - Gehalten

Der Neubau und die Sanierung der Mittelschule mit der einhergehenden Zusammenlegung der beiden Standorte im Landsberger Westen bildeten thematisch und finanziell einen Schwerpunkt der Arbeit. „Es war mir ein Herzensanliegen, für unsere Kinder und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen für die Vorbereitung auf das Berufsleben zu schaffen“, denkt Mathias Neuner an eines seiner Hauptversprechen aus dem OB-Wahlkampf 2012 zurück.

Mittlerweile sind die Schülerinnen und Schüler im Neubau eingezogen. Die Generalsanierung des Altbaus steht kurz vor dem Abschluss. Eine Gesamtinvestition von nahezu 20 Millionen Euro: „So eine große Baumaßnahme läuft nicht reibungslos ab. Dass diese die Nerven der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer aber auch der Stadtverwaltung strapaziert haben, ist mir bewusst. Allen Beteiligten gilt mein Dank, dass Sie dem Leidensdruck standgehalten haben!“, resümiert Neuner selbstkritisch. Entscheidend ist was dabei rausgekommen ist: eine Vorzeigeschule mit einer Aula, die in den Abendstunden auch multifunktional für Veranstaltungen genutzt werden kann und sich reger Beliebtheit erfreut.

Das Kinderhaus an der Römerauterrasse war ein weiterer großer Zankapfel zu Beginn der Wahlperiode. Vielen Unkenrufen zum Trotz hat sich der Bau als richtig und absolut notwendig erwiesen. Immerhin wird der Ausbau der Krippe- und Kindergartenplätze auch eine der Hautaufgaben nach der Wahl sein. Vier weitere Kinderbetreuungseinrichtungen sind bereits fest eingeplant. Im neuen Wohngebiet „Am Papierbach“ werden zwei entstehen. Die Johanniter bauen am Wiesenring und die Stadt am Reischer Talweg. Eine weitere ist für die Schongauer Straße angedacht.

Landsberg erhalten und gestalten

Das Bayertor, das Rathaus und das Herkomeranwesen wurden saniert. Der zweimal abgerutschte Lechhang instandgesetzt. Beide Tiefgaragen wurden grundlegend erneuert. Der Hauptplatz umgebaut, eine Obdachlosenunterkunft und ein Pflegeheim neu gebaut. Und das sind nur einige ausgewählte Projekte der vergangenen Jahre. Hinzu kommt der umfangreiche Erwerb von Grundstücken. Die Stadt kann damit die Hotspots der künftigen Stadtentwicklung steuern, denn den Zeitpunkt der Grundstücksverkäufe – und damit ab wann gebaut werden kann – bestimmt die Stadt. „Dabei darf man nicht vergessen, dass wir all das ohne die Aufnahme neuer Schulden geleistet haben!“, merkt Mathias Neuner an. Besser noch: in den letzten fünf Jahren konnten die Stadt und die Stadtwerke mehr als 22 Millionen Euro ihrer Altschulden zurückbezahlen!

Ein weiteres Großprojekt war die Bauleitplanung für das neue Baugebiet „Am Papierbach“. Seit den 90er Jahren wurde immer wieder erfolglos darüber diskutiert, wie die alte Industriebrache anders genutzt werden könnte. Jetzt wird auf der Baustelle gearbeitet. „Erst nach und nach werden wir jedoch den Mehrwert dieses neuen autofreien Stadtviertels erkennen – und lieben lernen“, ist Mathias Neuner überzeugt. Neue kurze Wege über den Lech und unter der Bahnlinie hindurch von Ost nach West. Eine Kulturhalle, ein Hotel, hochwertige öffentliche Plätze und Wege.

Das Zusammenspiel von Wohnen, Arbeiten und Verweilen ist es, was die Stadt künftig bereichern wird. „Für unsere Innenstadt werden die neuen Kunden einen Schub bringen“, ist sich Neuner sicher. Eine bislang wenig beachtete, aber dennoch besondere Errungenschaft im Zuge der Planungen für die alte Pflugfabrik ist die Einführung des Modells der sozialgerechten Bodennutzung. Die Stadt beteiligt Investoren seither erstmals in erheblichem Maß an den aus einer Bebauung resultierenden Folgekosten. Ob Kinderbetreuungsplätze, Investitionen in Schulen, öffentliche Plätze und Wege, Brücken und Unterführungen, kulturelle Nutzungen oder sozialgeförderte Wohnungen – der Investor ist immer mit im Boot. „Am Papierbach hat sich die Stadt so zum Beispiel vom Investor Leistungen im Wert von weit über 20 Millionen Euro vertraglich gesichert, die in der Vergangenheit aus Steuermitteln finanziert werden hätten müssen!“, fügt Mathias Neuner an. Es werden dort auch rund 200 sozialgeförderte Wohnungen entstehen. Eine Durchmischung des Gebiets wird so gewährleistet.

Herausforderungen anpacken

„Wir haben der Stadt in kurzer Zeit viele Veränderungen aufgebürdet!“, so Mathias Neuner. Mit diesen Veränderungen gehen auch viele Herausforderungen einher. Neben dem Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, stehen beispielsweise auch hohe Investitionen in Pflegeeinrichtungen, Grundschulen, Turnhallen, das Inselbad und ein neues Jugendkulturzentrum an. Ein Schwerpunkt der kommenden Jahre wird es auch sein, Anreize zu schaffen, um das eigene Auto öfter stehen zu lassen. Sichere und komfortable Radwege sowie ein leistungsfähiger und günstiger ÖPNV sind dabei selbstverständlich. Das Stadtmuseum, das Jesuitenkolleg, ein Parkhaus am Bahnhof und Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen sind schon jetzt sicher. Neuner: „Stillstand bedeutet Rückschritt – also lassen Sie uns die zahlreichen Herausforderungen in den kommenden Jahren gemeinsam anpacken!“

Mathias Neuner: Viel erreicht und noch lange nicht fertig

Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. © Privat
Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. © Privat
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Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. © Privat
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Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. © Privat
Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. © Privat

Wahlen in Landsberg am Lech

Die Kommunalwahlen finden in Bayern am 15. März 2020 in allen Kommunen des Freistaat Bayern statt. Gewählt werden Stadt- bzw. Gemeinde- und Landkreisvertretungen sowie in der überwiegenden Zahl der Gemeinden und Landkreise (Ober-) Bürgermeister und Landräte.

Sollte im ersten Wahlgang am 15. März 2020 bei der Wahl des Oberbürgermeisters oder des Landrates keiner der Bewerber mehr als 50 % erreichen, so wird am 29. März in einer Stichwahl zwischen den beiden führenden Kandidaten erneut abgestimmt.

Mehr über Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner von der CSU erfahren Sie hier: www.mathias-neuner.de

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