Annegret Michler will nach Göppingen

Sagt die Stadtbaumeisterin bald leise servus?

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Stadtbaumeisterin Annegret Michler (rechts), hier mit OB Mathias Neuner (2. v. rechts) bei der Vorstellung der Pläne für den Netto-Markt in der Augsburger Straße, will Landsberg in Richtung Göppingen verlassen.

Landsberg – Auf die Suche nach einem neuen Stadtbaumeister muss sich vermutlich OB Mathias Neuner machen. Wie die Neue Württembergische Zeitung und die Stuttgarter Zeitung am Montag übereinstimmend berichteten, möchte Annegret Michler (37) jetzt in Göppingen Bau­bürgermeisterin werden.

Das Rennen um den Posten in der etwa doppelt so großen Stadt wie Landsberg ist in vollem Gange. Michler tritt gegen den Amtsinhaber sowie gegen den Leiter des städtischen Tiefbauamtes und eine Architektin aus Kassel an. Und die Chancen für die 37-Jährige aus Kaufbeuren stehen offensichtlich sehr gut. Sie habe in der Vorstellungsrunde hinter verschlossenen Ratstüren einen „unglaublich kompetenten und überzeugenden“ Eindruck gemacht, berichtet Helge Thiele von den Göppinger Kreisnachrichten.

Michler habe sogar einen Wahlprospekt „Ihre Baubürgermeisterin für Göppingen“ an die Stadträte verteilt. Ob sie damit die gewünschte Wirkung erzielt, wird sich am 3. April zeigen, wenn Göppingens Baubürgermeister/in in öffentlicher Sondersitzung gewählt wird.

Annegret Michler, Mutter dreier Kinder und wohnhaft in Kaufbeuren, würde die Lechstadt nach knapp zehn Jahren verlassen. Im Alter von 28 Jahren war sie 2004 einstimmig zur Stadtbaumeisterin gewählt worden. Ganz überraschend käme ihr Abschied nicht, hatte sie doch schon Ende 2012 mit der Leitung des Bau- und Umweltreferates ihrer Heimatstadt geliebäugelt, sich dann aber doch nicht um die Nachfolge von Ralf Baur beworben.

Toni Schwaiger

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